Softphones, wie die Telefon-Software für den heimischen Rechner genannt wird, sind die schnellste und unverfänglichste Art,
Voice over IP auszuprobieren oder den Umstieg Schritt für Schritt zu wagen. Wir haben die gängigsten, als Freeware erhältlichen Softphones getestet.
Anmelden und los
Mit einem dieser frei im Internet erhältlichen Software-Telefone und einem Headset, das an den Computer angeschlossen wird, kann jeder günstig über das Internet telefonieren - vorausgesetzt, er hat sich bei einem
VoIP-Anbieter angemeldet.
Viele Provider haben inzwischen für ihre Produkte angepasste Versionen der Softphones im Angebot. Der Vorteil der getesteten Varianten besteht darin, dass sie allesamt Provider-unabhängig und daher auch mit mehreren VoIP-Anbietern parallel genutzt werden können. Wir haben die jeweiligen Vor- und Nachteile der Softphones für Sie zusammengefasst.
Von Account bis Interface
Grundsätzlich lassen sich alle VoIP-Angebote per Softphone nutzen. Meldet sich ein Nutzer für diesen Service an, erhält er, neben seiner Telefonnummer, die Daten für seinen SIP-Account und in der Regel auch für ein Webinterface. Die Angaben werden für die Konfiguration der Software benötigt. Über den personalisierten Kundenzugang auf den Anbieter-Websites können dann generelle Einstellungen für den Anschluss vorgenommen werden, wie die Aktivierung von Zusatzdiensten wie der Voicebox. Die SIP-Accountdaten lassen sich mit E-Mail-Zugangsdaten vergleichen und bestehen aus Serverinformation, Username und Passwort.
Verzeihung, Ihr Bildschirm klingelt
Zunächst fallen die sehr unterschiedlichen Dateigrößen auf. Das lässt auf eine entsprechend variierende Servicequalität schließen. In den Grundfunktionen ähneln sich aber alle Produkte, mit nur geringen Abweichungen.