Testbericht

Vergleich: Allround-Notebooks bis 1.000 Euro

Mobile Rechner ersetzen zunehmend Desktop-Systeme, da sie leistungsmäßig in den letzten Jahren deutlich aufgeholt haben. Wer nicht gerade ein High-End-System für die aktuellsten Spiele benötigt, der sollte sich die Investition durch den Kopf gehen lassen.

Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com
Mobile Rechner ersetzen zunehmend Desktop-Systeme, da sie leistungsmäßig in den letzten Jahren deutlich aufgeholt haben. Wer nicht gerade ein High-End-System für die aktuellsten Spiele benötigt, der sollte sich die Investition durch den Kopf gehen lassen.

Notebooks sind zwar etwas teurer, haben aber einen großen Vorteil: Sie sind mobil einsetzbar und verschwinden bei Bedarf in der Schublade. Wir haben deshalb aktuelle Notebooks bis 1.000 Euro auf ihre Alltagstauglichkeit getestet.

Übersicht:

1. Einsatz entscheided
2. Grafikleistung
3. Asus A6JE
4. Gigabyte W451U
5. Packard Bell GN45-100
6. Terra ML 3300
7. Fazit

Die 1.000-Euro-Grenze

Notebooks bis 1.000 Euro sind zurzeit am beliebtesten, da das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Produktvielfalt in dieser Preisklasse momentan am besten sind. Angefangen beim kleinen 14-Zoll-Gerät mit zwei Kilogramm Gewicht, bis hin zum gut ausgestatteten 15,4-Zoll-Notebook mit Breitbild-Display, gibt es in den Elektrofachmärkten mehr als genügend Angebote. Trotzdem ist nicht jedes 1.000-Euro-Notebook automatisch gut, die Qualität vor allem vom Einsatz des Gerätes abhängig ist.

Einsatz kaufentscheidend

Ein Subnotebook mit 12-Zoll-Display ist beispielsweise mit einem verhätltnismäßig schwachen Prozessor ausgestattet und damit sicherlich nicht als Ersatz für einen Arbeitsplatz geeignet. Für einen Versicherungsmakler oder Sachverständigen ist dieses Gerät hingegen perfekt. Wer häufig unterwegs ist, der braucht ein kleines Notebook mit geringem Gewicht und langen Akkulaufzeiten.

Hier wäre ein Modell mit 15,4-Zoll-Display und einem Gewicht von mehr als drei Kilogramm sicherlich fehl am Platz. Für einen solchen Einsatz wäre sogar ein Ultra Mobile-PC wie beispielsweise das Asus RH2 oder das Samsung Q1 bestens geeignet, die definitiv nicht als Desktop-Ersatz in Frage kommen. Beim Kauf eines mobilen Computers sollte deshalb der Einsatz das entscheidende Auswahlkriterium sein. Der Einsatz entscheidet über die benötigte Ausstattung und die Leistung des Notebooks. Käufer sollten sich vorher aber eingehend beraten lassen, da viele Komponenten nicht ausgestattet werden können. Während das Aufrüsten des Arbeitsspeichers durch das Einsetzen weiterer oder den Austausch vorhandener Speichermodule möglich ist, lassen sich Prozessor und Grafikkarte nur schwer austauschen.

Grafikleistung

Vor allem die benötigte 3D-Leistung eines Gerätes sollte vor dem Kauf erörtert werden. Während die Wiedergabe von Multimedia-Inhalten für die aktuellen Modelle keine Probleme bereitet, können Spiele die Grafikleistung durchaus schnell überfordern.

Wer also einen aktuellen Ego-Shooter wie Battlefield 2142 oder ein Rennspiel wie Need for Speed Carbon bei hoher Auflösung und allen Grafikeffekten mit mehr als 20 Frames pro Sekunde spielen möchte, der sollte sich für ein Notebook mit einer Grafikkarte und eigenem Grafikspeicher entscheiden. Integrierte Grafiklösungen mit Shared-Memory-Prinzip, die einen Teil des Hauptspeichers für die Berechnungen der Grafikdaten mitbenutzen, sind bei Spielen definitiv überfordert.


Für Laien ist es häufig aber nicht erkennbar, ob es sich um eine Grafikkarte oder eine integrierte Lösung handelt. Hier ein kleiner Tipp: Grafikkarten im mobilen Bereich gehören entweder zur ATI Radeon Mobility- oder zur Nvidia GeForce Go-Serie. Wichtig ist aber, dass die Karten auf einen eigenen Grafikspeicher zugreifen können. Die Angabe "bis zu 128" oder "bis zu 256" Megabyte Grafikspeicher deutet darauf hin, dass ein Teil des Hauptspeichers als Videospeicher genutzt wird. Um auf dem Notebook spielen zu können, sollte es eine ATI Mobility Radeon X1450 oder eine Nvidia GeForce Go 6600 mit 128 Megabyte VRAM (Video-Speicher) sein. Es gibt mittlerweile auch Grafikkarten, die mit einem festen Grafikspeicher arbeiten und bei Bedarf zusätzlich den Hauptspeicher anzapfen können.

Für Vista geeignet

Auch bei den Notebooks haben sich Prozessoren mit zwei Kernen durchgesetzt. Intel Centrino Duo-, Intel Core 2 Duo- und AMD Turion 64 X2-Modelle sind am weitesten verbreitet. Wer aber wenig Leistung benötigt und Anwendungen ohne Doppelkern-Unterstützung verwendet, der kann auch mit den Intel Centrino und AMD Turion Prozessoren mit nur einem Kern auskommen.

Für Windows Vista sind alle aktuellen Notebooks geeignet. Das neue Microsoft Betriebssystem verlangt als Mindestvoraussetzung einen 800 Megahertz schnellen Prozessor, 512 Megabyte Arbeitsspeicher, eine Grafiklösung mit SVGA-Auflösung (800 x 600 Bildpunkte) sowie eine 20 Gigabyte-Festplatte mit 15 Gigabyte freiem Speicherplatz voraus. Erst wenn alle Funktionen und Grafikeffekte wie die Aero-Oberfläche genutzt werden sollen, wird ein deutlich schnelleres System benötigt. Aus diesem Grund klebt auf fast jedem Notebook das "Windows Vista Capable"-Logo, das das Gerät Vista-tauglich zertifiziert. Asus A6JE: Anschluss-Riese mit Spiegel-Display

Asus preist das A6JE als Allround-Notebook an und hat damit nicht unrecht. Das Gerät leistete sich im Test keine gravierenden Schwächen. Das Gehäuse ist solide verarbeitet, es gibt kaum nach und das Display sitzt nach dem Schließen fest auf dem Gehäuse.

Die bei geschlossenem Display hervorstehende Unterseite bringt zwar Tasten zur CD-Wiedergabe zum Vorschein, macht das Gerät aber nicht gerade kompakter. Besonders handlich kommt das A6JE somit nicht daher, zumal es in der Tiefe 28 Zentimeter misst. Anders als die sperrigen Maße vermuten lassen, ist das Gewicht von knapp drei Kilogramm für ein Gerät der 15,4-Zoll-Klasse aber in Ordnung.

Genügend 3D-Leistung

Das Display stellt satte Farben mit hohem Kontrast dar, spiegelt aber verhätltnismäßig stark. Die Reflexionen sind selbst in dunklen Büroräumen für manchen Anwender störend.

Für die Bildwiedergabe sorgt eine ATI Radeon X1450, die 128 Megabyte eigenen Grafikspeicher mitbringt. Die Leistung reicht für einfache Spiele aus, so dass Anwender auch mal Far Cry bei 1.024 x 768 Bildpunkten ruckelfrei spielen können. Bei aktuellen 3D-Shootern kommt die Grafikleistung jedoch an ihre Grenzen, was ein 3DMark06 Wert von 966 Punkten belegt.

Multimedia-Künstler

Büroarbeit und Multimedia-Wiedergabe bewältigt das System dagegen problemlos. Dafür sorgt Intels Core Duo Prozessor T2300G, dem ein Gigabyte DDR2-Speicher zur Seite steht. Beim Stromverbrauch ist das System wenig genügsam. Bei voller Belastung ist der Akku nach weniger als 2 Stunden und 30 Minuten leer, angesichts des Hochkapazitäts-Akkus ist die Laufzeit aber ein wenig zu kurz.


Bei den Anschlüssen punktet das Notebook mit vielfältigen Schnittstellen: Eine Besonderheit ist der zusätzlich zum VGA-Port angebrachte DVI-D-Port, der den Anschluss von hochauflösenden TFT- und LCD-Displays erlaubt. Auf der rechten Seite liegen SPDIF-Ausgang für die digitale Ausgabe von Surround-Sound sowie ein FireWire-Port. Ein Wermutstropfen sind die USB-Ports: Alle vier Ports liegen eng beieinander an der Rückseite. Für die kabellose Anbindung von Peripherie stehen 54-Megabit-WLAN und Bluetooth 2.0 zur Verfügung. Außerdem wartet das Notebook mit einer Webcam für den Videochat auf, die mittig über dem Display platziert ist.

Auch ergonomisch gibt es wenig zu meckern: Die Tastatur hat einen harten Anschlag, und das Touchpad erlaubt mit der glatten Oberfläche zügiges Scrollen. Die Handballen liegen beim Schreiben, dank der abgerundeten Front, angenehm auf dem Gehäuse auf. Das Asus A6JE gibt im Test die beste Leistung ab und eignet sich auch für Spiele.

Pro & Contra
Umfangreiche Ausstattung
VGA- und DVI-Anschluss
Gute Lautsprecher
Bluetooth 2.0 integriert

Stark spiegelndes Display
USB-Ports nur auf der Rückseite
Kurze Laufzeit
Einzelnoten * maximal sechs Sterne
Geschwindigkeit (25%): * "befriedigend"
Ausstattung (25%): * "gut"
Ergonomie (20%): * "gut"
Akkulaufzeit (20%): * "befriedigend"
Verarbeitung (10%): * "gut"
Gesamtnote
Qualität: gut (2,45)
Preis/Leistung: gut



Technische Daten Asus A6JE
Prozessor: Intel Centrino Core Duo T2300G mit 1,66 GHz, 2 MB-L2-Cache
Grafikkarte: ATI Mobility Radeon X1450, 128 MB Grafikspeicher
Bildschirm 15.4-Zoll-WXGA (1.280 x 800 Bildpunkte)
Batterie Li-Ion, 4800 mAh, 14.8 V, 2 Std. 20 Min. Laufzeit
Speicher: 2 x 512 MB DDR2, 667 MHz
Festplatte: 2,5-Zoll Hitachi HTS541680J9SA00, 80 GB, 5400U/min, 8MB Cache
Laufwerk: TS-L632D 88X DVD+/-RW-Laufwerk
Soundkarte: Intel 82801GBM ICH7-M High Definition
Kommunikation: Gigabit-LAN, WLAN (802.11b und g), Bluetooth, 56K-Modem
Betriebssystem Windows XP SP2
Abmessungen 35,2 x 354 x 284 mm (H x B x T, ca. 2,85 kg)
Anschlüsse Kopfhörer, Mikrofone, Line-In, Modem, LAN, 4 x USB 2.0, FireWire, TV Out (S-Video), PCMCIA Typ II, DVI-D, VGA
Benchmarks: 3DMark05: 1.848
3DMark06: 966
PCMark04: 4.950
PCMark05: 3.353
Far Cry (1.024x768): 32,9 fps
Preis/Garantie: UVP: 999 Euro
Gigabyte W451U: Klein, kompakt und sehr mobil

Das W451U gibt sich mit einem Gewicht von weniger als 2,1 Kilogramm und seinen kompakten Abmessungen (34 x 336 x 236 mm) recht mobil. Das Gehäuse macht, abgesehen von der instabilen Plastik-Abdeckung zwischen Tastatur und Display, einen soliden Eindruck.

Im Inneren werkelt ein Intel Core 2 Duo T7200 Prozessor mit zwei Gigahertz Taktfrequenz, was dem Notebook zu ordentlich Rechenleistung verhilft. Ein PCMark04- und PCMark05-Ergebnis von 5.749 und 3.153 Punkten bestätigen die Prozessorleistung. Spieler merken davon jedoch wenig, da der Intel 950-Grafik-Chip das System ausbremst.

Arbeits-Notebook

Das Gigabyte W46U1 ist also ein kompaktes, mobiles Arbeitsgerät und kein Spiele-Notebook. Die Wiedergabe von Multimedia-Inhalten ist für den Gigabyte W451U aber kein Problem. Das Breitbild-Display zeigt satte Farben und einen hohen Kontrast, so dass die Wiedergabe von DVD-Filmen auf dem 14,1-Zoll-TFT durchaus zu einem Kino-Vergnügen im Mini-Format werden kann.

Einziges Manko: Das Display ist nicht entspiegelt, starke Spiegelungen müssen in besonders heller Umgebung in Kauf genommen werden. Praktisch ist dagegen der SpeedStep-Light-Sensor, der die Display-Helligkeit automatisch an das Umgebungslicht anpasst.




Apple-Style

Beim Aufklappen schiebt sich der untere Display-Rand hinter das Gehäuse – ein Prinzip, dass man von den Apple iBooks bereits kennt. Dadurch ist das Display fest in den Scharnieren verankert, jedoch verdeckt es die komplette Rückseite. Somit sind die Anschlüsse auf die Front und die Seiten verteilt, was beim Anschluss von Peripherie durchaus einen Kabelsalat verursachen kann.

Die Oberfläche des Touchpads ist glatt und erlaubt flüssiges Scrollen. Weniger gelungen ist die Tastatur: Das Tastenfeld ist zwar sinnvoll angeordnet und nutzt fast die gesamte Gehäusebreite, gibt aber beim Tippen zu stark nach. Besonders bei hohen Anschlagzahlen macht sich das geringfügig negativ bemerkbar.

Aufgrund der geringen Größe und des niedrigen Gewichtes eignet sich das Gigabyte W46U1 für den mobilen Einsatz. Unter Volllast muss das Gerät aber nach 2 Stunden und 15 Minuten wieder an das Stromnetz. Alternativ können Anwender auch mit einem Ersatzakku arbeiten.

Pro & Contra
Kompakte Maße
Schneller Prozessor
Bluetooth

Spiegelndes Display
Schlechte Tastatur
Einzelnoten * maximal sechs Sterne
Geschwindigkeit (25%): * "befriedigend"
Ausstattung (25%): * "befriedigend"
Ergonomie (20%): * "gut"
Akkulaufzeit (20%): * "befriedigend"
Verarbeitung (10%): * "gut"
Gesamtnote
Qualität: befriedigend (2,7)
Preis/Leistung: befriedigend




Technische Daten Gigabyte
Prozessor: Intel Core 2 Duo T7200 mit 2,0 GHz
Grafikkarte: Intel Graphics Media Accelerator 950, Shared-Memory
Bildschirm 14.1-Zoll-TFT-LCD, WXGA (1.280 x 800 Bildpunkte), Glare Type
Batterie Lio-Ion, 10,8 Volt, 4400 mAh, 2 Std. 15 Min Laufzeit
Speicher: 1 GB DDR2 (ein Speicherriegel), 667 GHz
Festplatte: 2,5-Zoll Samsung HM100JC, 100 GB
Laufwerk: Philips SDVD8841 (DVD-Brenner mit Dual Layer Unterstützung)
Soundkarte: Intel 82801 GBM ICH7-M
Kommunikation: 100-MBit-LAN, WLAN (802.11b und g), Bluetooth, 56K-Modem
Betriebssystem Windows XP SP2
Abmessungen (H x B x T): 26,5 - 34 x 336 x 236 mm, 2,05 kg
Anschlüsse
IEEE 1394, PCI Express Card Bus Type II, Mikrofon Eingang, Kopfhörer Ausgang, SPDIF-Ausgang, S-Video, 3 x USB (2.0), RJ11, RJ4, VGA
Benchmarks: 3DMark05: 484
3DMark06: 115
PCMark04: 5.749
PCMark05: 3.153
Far Cry (1.024x768): 8,06 fps
Preis/Garantie: UVP: 998 Euro
Packard Bell GN45-100: Kompakter Breitbildler

Das Easynote von Packard Bell ist mit seinen kompakten Maßen und dem 14-Zoll Breitbildschirm für den Einsatz unterwegs bestens geeignet. Das Gehäuse macht einen stabilen Eindruck, auch wenn es sich an einigen Stellen eindrücken lässt. Leider gibt die Tastatur dafür umso mehr nach, der schwammige Anschlag stört beim Tippen.

Wenig ergonomisch ist auch das Touchpad: Es schließt bündig mit dem Gehäuse ab, so dass die Finger leicht vom Touchpad auf das Gehäuse abrutschen und bietet dem Finger einen schlechten Kontaktpunkt. Darüber hinaus ist es nicht besonders berührungsempfindlich, so dass Bewegungen manchmal nicht übertragen werden.

Nicht für Spieler

Das Display ist sehr dunkel und spiegelt stark. Gerade für den Einsatz unterwegs, wo man keinen Einfluss auf das Umgebungslicht hat, ist das sehr störend. Auch der Blickwinkel ist schlecht: Betrachtet man das Display von der Seite, werden die Farben sehr stark verfälscht.

Die Leistung des Core-Duo-Prozessors reicht für Büro- und Multimedia-Anwendungen aus. Für Spiele eignet sich das Notebook aber wegen des schwachen Grafikchips nicht. Der GeForce 6150-Chip zwackt sich wahlweise 64 oder 128 Megabyte vom Arbeitsspeicher ab.

Mit einem Gewicht von 2,4 Kilogramm hat der Nutzer unterwegs nicht viel zu schleppen, allerdings hält das Notebook bei einer Akkulaufzeit von knapp drei Stunden nicht allzu lange fernab der Steckdose durch. Das ist zwar im Vergleich ein guter Wert, andere Notebooks können da aber mehr. Das neue Apple Macbook hält beispielsweise mehr als fünf Stunden durch.


Anschlussfreudig

Für ein 14-Zoll-Gerät kommt das Easynote mit vielen Anschlüssen daher. Je zwei USB-Ports befinden sich auf der linken Seite sowie auf der Rückseite des Gerätes. Auch FireWire steht zur Verfügung. Die Audio-Anschlüsse liegen an der Front – das ist beim Anschluss von Kopfhörern praktisch, beim Anschluss an die Stereoanlage führt es aber zu Kabelsalat.

Pro & Contra
integrierte Webcam
eingebautes Mikrofon
Bluetooth
ECO-Schalter
viele Anschlüsse
kompakte Maße
stabiles Gehäuse

beide Speicherbänke belegt
CPU-Lüfter beim Transport hörbar
dunkles, spiegelndes Display
nachfedernde Tastatur
nicht ergonomisches Touch-Pad
Einzelnoten * maximal sechs Sterne
Geschwindigkeit (25%): * "ausreichend"
Ausstattung (25%): * "befriedigend"
Ergonomie (20%): * "ausreichend"
Akkulaufzeit (20%): * "gut"
Verarbeitung (10%): * "befriedigend"
Gesamtnote
Qualität: befriedigend (3,25)
Preis/Leistung: befriedigend




Technische Daten Packard Bell
Prozessor: Intel Centrino Duo T2050 mit 1,6 GHz, 2048 KB L2-Cache
Grafikkarte: Intel 945 GM, bis zu 128 MB shared
Bildschirm 14-Zoll-WXGA mit Diamond View und Webcam (1280 x 800 Pixel)
Batterie Li-Ion, 4800 mAh, 10.8 V, 4800 mAh, 2 Std. 40 Min Laufzeit
Speicher: 2 x 512 MB DDR2, 533 MHz
Festplatte: 2,5-Zoll Seagate Momentus ST980811A, 80 GB (4.200 UPM, 8MB-Cache)
Laufwerk: Matshita UJ-850D (DVD-Brenner mit Dual Layer Unterstützung)
Soundkarte: Intel 82801GBM ICH7-M High Definition
Kommunikation: Gigabit-LAN, WLAN (802.11b und g), Bluetooth, 56K-Modem
Betriebssystem Windows XP SP2
Abmessungen (H x B x T): 32,9 x 337 x 240 mm, 2,40 kg
Anschlüsse 4 x USB 2.0, DVI, FireWire, TV Out, VGA, Audio Line Out, Microphone Input, Kopfhörer, Line Out
Benchmarks: 3DMark05: 505
3DMark06: 130
PCMark04: 4.215
PCMark05: 2.595
Far Cry (1.024x768): 9,25 fps
Preis/Garantie: UVP: 999 Euro
Wortmann Terras Mobile-Home M 3300 sticht durch das Display hervor: Das Gerät bietet ein 15-Zoll Display im 4:3-Format, das entspiegelt ist. Das war früher in fast jedem Notebook zu finden, ist inzwischen aber eine echte Besonderheit. Wer also nicht auf die neuen Displays mit glänzender Oberfläche steht, der ist beim Terra Mobile-Home M 3300 richtig.

Ebenfalls sehr ungewöhnlich ist die Display-Auflösung von 1.400 x 1.050 Bildpunkten ( SXGA+): Sie sorgt für eine gute Übersicht beim Surfen und dennoch muss man keine Lupe zur Hand nehmen, um Details erkennen zu können. Neben der Auflösung erfreut das Display durch ausreichend Helligkeit und bietet einen weiten Blickwinkel.

Leichtgewicht

Positiv fallen auch die Maße auf: Dank Keilform misst das Gehäuse an der Front eine Höhe von nur 1,4 Zentimeter, so dass die Unterarme beim Tippen locker auf dem Gehäuse aufliegen können. Die Tastatur trübt das Schreibvergnügen aber durch lautes Klappern und einen schwammigen Druckpunkt.

Für ein 15-Zoll-Gerät ist das Mobile-Home mit einem Gewicht von nur 2,6 Kilogramm ungewöhnlich leicht. Jedoch wird das geringe Gewicht unter anderem durch den kleinen 44-Wh-Akku ermöglicht, der bei maximaler Leistung für eine schlappe Laufzeit von nur 1:45 Stunden sorgt.

Negativ auf die Laufzeit wirkt sich außerdem der Turion ML-34 von AMD aus. Der Prozessor zieht mit 34 Watt rund 10 Watt mehr als die MT-Varianten des Turions. Zugleich fällt der Prozessor bei Multimedia-Anwendungen mit Threading-Unterstützung hinter dem Turion X2 oder dem Intel Core Duo zurück, da er nur einen Kern besitzt. Auch zum Spielen eignet sich das Notebook nicht, da der Grafikchip ohne eigenen Grafikspeicher auskommen muss.

Büroanwendungen erledigt das Notebook aber ausreichend flott, dafür sorgt auch der Arbeitsspeicher von einem Gigabyte. Zum Aufrüsten steht ein freier Speicher-Slot bereit, bei den Anschlüssen lässt das Gerät einen FireWire-Port vermissen. Von den drei USB-Ports liegen zwei auf der linken und einer auf der rechten Seite. Als Besonderheit findet man auf der Rückseite eine RS-232-Schnittstelle. Das Terra Mobile-Home M 3300 wurde also als Arbeitsgerät entwickelt und diese Aufgaben erledigt es zur Zufriedenheit der Anwender. Spiele und Multimedia sind dagegen nicht die Stärken des M 3300.




Pro & Contra
Sehr gutes Display
Geringes Gewicht

Sehr kurze Akkulaufzeit
Wenige Schnittstellen
Schwache Systemleistung
Einzelnoten * maximal sechs Sterne
Geschwindigkeit (25%): * "ausreichend"
Ausstattung (25%): * "ausreichend"
Ergonomie (20%): * "gut"
Akkulaufzeit (20%): * "ausreichend"
Verarbeitung (10%): * "gut"
Gesamtnote
Qualität: befriedigend (3,4)
Preis/Leistung: befriedigend




Technische Daten Wortmann Terra M 3300 AT-ML-34/15
Prozessor: Mobile AMD Turion 64 ML-34 mit 1,6 GHz
Grafikkarte: nVIDIA GeForce 6100Go, 128 MB shared Memory
Bildschirm 15.1-Zoll-SXGA (1.400 x 1.050 Bildpunkte)
Batterie Lio-Ion, 11,1 Volt, 4000 mAh, 1 Std. 45 Min Laufzeit
Speicher: 1 GB DDR (ein Speicheriegel)
Festplatte: 2,5-Zoll Fujitsu MHV2080BH, 80 GB
Laufwerk: TEAC DV-W28EC (DVD-Brenner mit Dual Layer Unterstützung)
Soundkarte: Realtek High Definition
Kommunikation: 100-MBit-LAN, WLAN (802.11b und g), 56K-Modem
Betriebssystem Windows XP SP2
Abmessungen (H x B x T): 333 x 276 x 24-33 mm, 2,60 kg
Anschlüsse PCMCIA Typ II, 3 x USB2.0, Seriell, VGA, RJ45, Mikrofon Eingang, Line Out
Benchmarks: 3DMark05: 505
3DMark06: 158
PCMark04: 2.850
PCMark05: 1.882
Far Cry (1.024x768): 9,25 fps
Preis/Garantie: UVP: 994 Euro
Fazit:

Für tausend Euro gibt es auf dem Notebook-Markt inzwischen eine große Auswahl. Den besten Gegenwert im Test bekommt man beim A6Je von Asus, das für Multimedia-Anwendungen sowie für Spiele gleichermaßen taugt. Hier gibt es Rechenleistung satt; lediglich die neuesten Spiele machen dem Gerät zu schaffen. Manche werden aber vor dem stark spiegelnden Display zurückschrecken.

Wer viel unterwegs ist und aufs Spielen verzichten will, der sollte zu Gigabytes kompaktem und leichtem W451U greifen. Hier muss der Nutzer lediglich die schlechte Tastatur verschmerzen. Das Testgerät von Packard Bell hinkt mit dem schlechten Display hinterher, außerdem steckt in dem Gerät ein schwächerer Prozessor.

Sehr spezielle Wünsche erfüllt Terra Wortmanns Gerät. Wer sich auf Office-Anwendungen beschränkt und ein gutes Display haben möchte, kann auch mit diesem Gerät glücklich werden. Enttäuschend ist aber insbesondere die Akku-Laufzeit, durch die sich das Gerät trotz des geringen Gewichts für den Einsatz unterwegs disqualifiziert.

Testergebnis:

Vergleichstest
Allround-Notebooks
bis 1.000 Euro
Asus
A6JE
Gigabyte
W451U
Packard Bell
GN45-100
Terra
M 3300 AT
Geschwinigkeit
(25%)
befriedigend befriedigend ausreichend ausreichend
Ausstattung
(25%)
gut befriedigend befriedigend ausreichend
Ergonomie
(20%)
gut gut ausreichend gut
Akkulaufzeit
(20%)
befriedigend befriedigend gut ausreichend
Verarbeitung
(10%)
gut gut befriedigend gut
Gesamtnote gut
(2,45)
befriedigend
(2,7)
befriedigend
(3,25)
befriedigend
(3,4)
Preis/Leistung befriedigend befriedigend befriedigend befriedigend

(Klaus Wiesen und Nam Kha Pham)

Mehr aus dem Web

Zum Seitenanfang