Testbericht

Mausvergleich: Touchpad, Trackball, vertikale Maus

Der Hardware-Markt hält für Mausarm-geplagte Nutzer einige Mauskonzepte bereit, die sich von der klassischen Computermaus unterscheiden. Wir haben ein Touchpad, einen Trackball und eine Maus mit vertikaler Bedienung herausgepickt und verglichen.

Der Hardware-Markt hält für Mausarm-geplagte Nutzer einige Mauskonzepte bereit, die sich von der klassischen Computermaus unterscheiden. Wir haben ein Touchpad, einen Trackball und eine Maus mit vertikaler Bedienung herausgepickt und verglichen.

Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Wer regelmäßig über Stunden hinweg am Rechner sitzt, wird sich sicher schon einmal über Ergonomie am Arbeitsplatz informiert haben. Doch trotz Anpassen von Tischhöhe, Schreibtischstuhl und Monitor erwischt es den einen oder anderen irgendwann: Navigieren und Klicken wird zur unerträglichen Qual, Schuld ist ein "Mausarm" (RSI-Syndrom). Zwischendurch die Hand zu wechseln ist zwar ein guter Tipp, auch um den in Bezug auf die Treffsicherheit vernachlässigten Arm zu schulen. Bei massiven Problemen oder Mäusen, die explizit für Rechts- oder Linkshänder gestaltet wurden, ist das aber keine Dauerlösung. Darum haben wir uns nach Alternativen zur klassischen Computermaus umgesehen und drei verschiedene Mauskonzepte ausgewählt, um sie auf ihre Vorzüge und Nachteile hin abzuklopfen. Mit dabei: die Evoluent VerticalMouse 4 Small für knapp 80 Euro, der Logitech Wireless Trackball M570 für etwa 50 Euro und das Logitech Wireless Touchpad für circa 40 Euro.

Drei Mausarten im Check – Inhalt

  • Seite 1: Hochkant: VerticalMouse von Evoluent
  • Seite 2: Trackball: Logitech Wireless Trackball M570
  • Seite 3: Touch: Logitech Wireless Touchpad und Fazit

Neutrale Armstellung soll Karpaltunnel-Syndrom vorbeugen

Bei der optischen VerticalMouse von Evoluent, einem Hersteller aus Kalifornien, ist der Name Programm: Die Maus steht hochkant, daran muss sich nicht nur das Auge gewöhnen. Durch die Drehung der Maus um 90 Grad kann der Unterarm in einer natürlichen Haltung verbleiben, ohne nach innen geneigt zu werden. Zudem liegt die Hand nicht mehr komplett auf der Maus, sondern umklammert sie seitlich, wodurch dem Karpaltunnel-Syndrom vorgebeugt werden soll. Das Handgelenk wird nicht abgeknickt. Auch die Maustasten, von denen die VerticalMouse drei Stück besitzt, und das Scrollrad sind dementsprechend an die Seite gerutscht. Der Daumen liegt locker in einer Ablage und kann auf zwei weitere programmierbare Tasten zugreifen.

Auf der Website erzählt der Hersteller die Entstehungsgeschichte der Maus, von den ersten Attrappen aus dem Jahr 1994 über vergebliche Lizenzierungsversuche bei großen Maus-Herstellern wie Microsoft bis zur ersten fertiggestellten VerticalMouse, die 2002 auf den Markt kam. 2007 wurde die Maus laut Evoluent von einem Team aus Therapeuten, Ärzten, Ergonomie-Spezialisten und Administratoren der Gesundheitsfürsorgeklinik der Universität in Berkeley geprüft und wie die aktuell vertriebenen Modelle für gut befunden.

Vertikale Maus: Zwei Größen und für Linkshänder

Doch um den gewünschten Effekt zu erzielen, muss die Maus zum Nutzer passen. Evoluent bietet seine Hochkant-Mäuse daher in verschiedenen Ausführungen an. Linkshänder können auf das kabelgebundene USB-Modell zurückgreifen, Rechtshänder darüber hinaus auf eine drahtlose Variante und eine Version für kleinere Hände – die hier gezeigte VerticalMouse 4 Small. Der Erstkontakt ist etwas befremdlich, schließlich ist selbst die kleine Maus rund 7,5 Zentimeter hoch und damit zwei- bis dreimal so stattlich wie eine reguläre Maus. Nur so kann die Hand bequem vertikal gehalten werden. Und in der Tat nehmen Arm und Handgelenk sofort eine natürliche Haltung ein. Allerdings wirkt der Weg zur Tastatur und zurück zur Maus beim Schreiben anfangs länger als bei einem herkömmlichen Gerät.

Anders als die größeren Modelle kommt die VerticalMouse 4 Small nicht in dezenten und matten Grau- oder Schwarz-Tönen, sondern mit Details in metallischem Lila und einer Daumenmulde im Spiegel-Look. Zusammen mit dem neongrün leuchtenden Firmenlogo ergibt sich zwar ein farblich fragwürdiges Gestaltungskonzept, doch hier soll es um die Handhabung gehen. An der Verarbeitung gibt es jedenfalls wenig zu beanstanden. Matte Oberflächen für Daumenmulde und Maustasten wären aber angenehmer gewesen.

Funktionsreich, aber gewöhnungsbedürftig

Die Maus gleitet dank zweier großer Flächen auf der Unterseite gut über das Touchpad und ist auch nicht zu schwer. Damit die Handkante nicht auf der Unterlage liegen muss und dadurch die Mausbewegung bremst, ist eine kleine Ausbuchtung vorhanden. Die Geschwindigkeit des Mauszeigers lässt sich über Tasten direkt am Gerät verstellen, wobei mittleres Tempo empfohlen wird. Ob die Bewegungen des Mauszeigers passen oder nicht, lässt sich zwar durch Ausprobieren schnell feststellen, zusätzlich ist jedoch auch eine Anzeige vorhanden, von "extra low" bis "high" abgestuft. Das klickbare Mausrad ist für unseren Geschmack zu laut, erfüllt aber seinen Zweck und lässt sich durch die Gummibeschichtung sicher ansteuern. Die mittlere Maustaste ist für einen Doppelklick gedacht – gut, denn bei Schmerzen im Arm zählt jeder einzelne Klick. Nichtsdestotrotz muss man sich mit dem Konzept anfreunden können. Unter Umständen kann es aufgrund der ungewohnten Bewegung nach ein paar Tagen zu Schulterschmerzen kommen. Unkonventionell ist, dass der Mittelfinger die mittlere Maustaste und nicht mehr die rechte Taste bedienen muss, denn das erledigt bei der vertikalen Maus der Ringfinger. Während sich der eine Nutzer nach nur wenigen Klicks daran gewöhnt hat, findet es ein anderer eventuell umständlich und verwirrend. Schwierig kann die Bedienung der drei Maustasten für Personen werden, die ihre Finger nur schlecht einzeln bewegen können. Sollte beispielsweise der Ringfinger kaum unter Kontrolle zu halten sein, hilft die beiliegende Software weiter. Damit kann die Tastenbelegung umgeändert oder die entsprechende Taste deaktiviert werden.

Zumindest dann, wenn der Computer auf Windows XP, Vista oder Windows 7 basiert. Unter Linux sind die Tasten nicht programmierbar, für Macs listet der Hersteller alternative Shareware-Treiber auf. Die Buttons ober- und unterhalb des Daumens bieten sich als Vor- und Zurück-Taste oder Copy&Paste an, der Explorer, die F-Tasten, rückgängig oder das Starten von Programmen sind ebenfalls möglich. Um die Maus noch feiner abzustimmen, gibt es zudem vier Tastenkombinationen, denen sich Anwendungen zuordnen lassen. Als Easter-Egg versteckt sich dort außerdem eine anpassbare Erinnerungsfunktion, die den Anwender in gewählten Abständen mahnt, nicht bewegungslos vor dem PC zu verharren. Der Nachteil der vertikalen Maus ist ihr hoher Preis. Mit einem UVP von rund 100 US-Dollar und Straßenpreisen von etwa 80 Euro ist das ergonomische kein günstiges Vergnügen.

Pro & Contra
sehr angenehme Arm-/Handhaltung
viele Tasten und Funktionen
Varianten für große und kleine Hände erhältlich
Eingewöhnungszeit nötig
hoher Preis
kein Linkshänder-Modell für kleine Hände

Ein weniger tiefer Griff in die Taschen ist für den Wireless Trackball M570 von Logitech erforderlich, dessen UVP von 69,99 Euro im Handel auf um die 50 Euro gesunken ist. Die Handhaltung ist wie bei einer herkömmlichen Maus und somit horizontal. Das heißt, der Arm wird wieder gedreht, was Mausarm-geplagten Nutzern Probleme bereiten kann.

Drei Mausarten im Check – Inhalt

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Für die Maus mit Trackball, der mit dem Daumen bewegt wird, benötigten wir in unserem Test eine längere Eingewöhnungszeit als für die Hochkant-Maus. Das Gerät gar nicht mehr zu verschieben, ist für Trackball-Neulinge sehr ungewohnt. Einerseits können so die zahlreichen Mauswege eingespart werden, was den Arm schont, andererseits bleibt die Haltung völlig starr, weshalb man häufiger den Wunsch verspürt, den Arm kurz von der Maus zu nehmen. Bauformbedingt ist die M570 nur für Rechtshänder geeignet und passt sich dank der hohen Wölbung an die Hand an. Ein universell einsetzbares Modell von Logitech mit einem Ball in der Mitte ist der Trackman Marble.

Bei der Logitech M570 war es am Anfang relativ schwierig, den Cursor zielgenau zu positionieren. Um Links auf Webseiten zu treffen, reicht die Genauigkeit des Trackballs mehr als aus. In einem Textdokument zwischen zwei Buchstaben zu springen, ist aber nicht mehr ganz so einfach. Auch das Markieren von Textzeilen kann zur Geduldprobe werden. Ebenso kniffelig ist zu Beginn Drag&Drop oder das Zuschneiden von Fotos. Wir konnten uns nach zwei Tagen Nutzung nicht umfassend daran gewöhnen und das Verschieben des Mauszeigers gelang uns nicht so flott wie mit einer herkömmlichen Maus. Das ist aber eine rein subjektive Erfahrung, anderen Nutzern kann es ganz anders ergehen. Ein großer Vorteil ist, dass eine Trackball-Maus keine ebene Unterlage benötigt und daher auch bei Platzmangel, unterwegs oder auf der Couch eingesetzt werden kann. Angeschlossen wird die kabellose M570 mit einem handlichen Unifying-Empfänger auf 2,4-GHz-Basis, der zudem weitere Logitech-Produkte versorgen kann.

Die 145x45x95 Millimeter große M570 ist gut verarbeitet und mit etwa 135 Gramm ohne Batterie spürbar schwerer als andere Exemplare, damit sie sicher auf dem Mauspad verbleibt. Statt gleitfähiger Flächen bringt sie rutschfeste Pads auf der Unterseite mit. Zusätzlich zu zwei Maustasten liefert sie Tasten zum Vor- und Zurückspringen in Websites mit, die neben der linken Maustaste liegen und für Nutzer mit kleineren Händen beziehungsweise kürzeren Fingern nur schwer zu erreichen sind. In diesem Fall muss die Hand immer angehoben und ein Stück verrutscht werden. Auch das hochwertige und angenehm leise Scrollrad wird bei sehr kleinen Händen eventuell nur noch mit der Fingerkuppe erwischt. Mit der passenden Software von Logitech für Windows und Mac lassen sich die Tasten umbelegen.

Pro & Contra
lange Mauswege entfallen
überall einsetzbar
kabellos
programmierbare Tasten
Eingewöhungszeit nötig
Cursor-Positionierung zu ungenau
nur für Rechtshänder geeignet
Zusatztasten schwer erreichbar

Auch das Logitech Wireless Touchpad lässt sich unkompliziert per Plug&Play ohne Software-Installation in Betrieb nehmen. Wie bei der Trackball-Maus des Herstellers aus der Schweiz übernimmt ein USB-Unifying-Empfänger mit 2,4-GHz-Technik, der etwa die Größe einer SIM-Karte aufweist, die Datenübertragung. Das Touchpad setzt Windows 7 als Betriebssystem voraus, bringt im Gegenzug aber auch angepasste Touch-Gesten mit. So lassen sich mit einem Wisch mit vier Fingern nach unten alle Fenster minimieren, um den Desktop anzuzeigen, oder mit einer seitlichen Wischbewegung Fenster am linken oder rechten Bildschirmrand andocken (Windows 7 Snap). Dass Macs nicht unterstützt werden, dürfte für die Apple-Gemeinde leicht zu verschmerzen sein: Sie finden mit dem Magic Trackpad schon länger ein drahtloses Touchpad mit Gesten-Unterstützung vor.

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Touchpad für Windows 7

Das 208 Gramm schwere Touchpad misst etwa 13x13 Zentimeter, die eigentliche Touch-Fläche beschränkt sich aber auf rund 7x9 Zentimeter, was an einer entsprechenden Markierung zu erkennen, aber nicht haptisch markiert ist. Die matte Kunststoffoberfläche ist griffig, sieht aber schon nach kurzer Zeit leicht verschmiert aus. Regelmäßiges Nachputzen erfordern auch die zwei großen, schwarz-glänzenden Klicktasten, die Fingerabdrücke anziehen. Für einen Rechtsklick muss der Nutzer auf die Maustaste zurückgreifen, alle anderen Aktionen lassen sich direkt auf dem Touchpad ausführen.

Die Laptop-ähnliche Bedienung hat Vor- und Nachteile

Dementsprechend wird ein Doppelklick mit zweimaligem Tippen ausgeführt und mit zwei Fingern horizontal oder vertikal gescrollt. In Webseiten vor- und zurückzuspringen, ist mit einer Geste mit drei Fingern möglich. Abgesehen von den Gesten, die sich der Nutzer einprägen sollte, ist eine Einarbeitungszeit praktisch nicht vorhanden, schließlich entspricht die Handhabung im Großen der Ganzen der Notebook-Bedienung – mit ihren Vor- und Nachteilen wie der gedrehten Armhaltung. Wer schon am Laptop für bestimmte Arbeiten am liebsten zur Maus greift, dürfte auch mit dem Desktop-Touchpad nicht ganz glücklich werden. Das zielgenaue Navigieren und Klicken klappte in unserem Test zwar hervorragend, kompliziertere Szenarien können aber umständlich werden. Ein Beispiel ist das Zurechtschneiden von Fotos und Aufziehen von Auswahl-Rechtecken in Bildbearbeitungsprogrammen, was sich mit einer herkömmlichen Maus in unserem Test schneller bewerkstelligen ließ als mit dem Touchpad. Allerdings kommt es auch hier auf die persönlichen Vorlieben an. Wer die Gesten beherrscht und häufig nutzt, könnte mit dem Touchpad wiederum flotter arbeiten als mit einer Maus. Nicht zufriedenstellend funktioniert haben die 4-Finger-Gesten. Der Wechsel zwischen geöffneten Anwendungen, angelehnt an Alt+Tab, wirkte etwas hakelig. Zudem erfordert das Drag&Drop ohne Klicktaste Übung, beansprucht die Armmuskeln aber weniger als eine herkömmliche Maus.

Gesten sind fest vorgegeben

Leider sind die Gesten nicht konfigurierbar und auch eine Zoomfunktion fehlt. Mit der Logitech-Software, die auf der Website des Herstellers heruntergeladen werden kann, lassen sich lediglich Gesten deaktivieren und die Maustasten vertauschen. Damit ist das Touchpad für Rechts- und Linkshänder geeignet.

Nicht für jeden ein Maus-Ersatz, aber zumindest eine entkrampfende Ergänzung

In jedem Fall wirkt die Arm- beziehungsweise Handhaltung weniger verkrampft. Verleitet eine Maus dazu, den Arm fortwährend auf dem Gerät ruhen zu lassen und dadurch unbewusst anzuspannen, geht der Arm bei der Nutzung des Touchpads auf die Armlehne zurück. Daher ist das Touchpad zumindest als entlastende Alternative sehr gut geeignet. Wohlüberlegt sollte die Positionierung sein. Das Touch-Gerät rechts oder links neben die Tastatur zu stellen, empfanden wir nur bei einer schmalen Tastatur als angenehm, bei breiten Exemplaren könnte der Arm nach außen überstreckt werden. Eine andere Möglichkeit ist es, das Touchpad mittig unterhalb der Tastatur anzuordnen, um die Laptop-Struktur nachzuahmen. Platz werden dafür aber nur Anwender finden, die weder ein übergroßes Keyboard mit integrierter Handballenauflage noch einen zu beengten Tastaturauszug verwenden.

Wie der Trackball ist das Touchpad dank des drahtlosen Anschlusses und relativ geringen Platzbedarfs flexibel und auch als Steuerung für einen Wohnzimmer-PC oder einen entfernt stehenden Rechner nutzbar.

Pro & Contra
nur wenig Übung erforderlich
angenehme Handhaltung
praktische Windows-7-Gesten
überall einsetzbar
kabellos
für Rechts- und Linkshänder geeignet
Gesten fest vorgegeben
kann Maus nicht immer ersetzen

Fazit: Erst ausprobieren, dann kaufen

Die hier gezeigten Lösungen stellen – neben Joysticks und Eingabestiften – nur einen Ausschnitt der am Markt verfügbaren Geräte dar, die eine "gesündere" Mausbedienung versprechen. Laut BGIA-Report 3/2008, einer Literaturstudie zur ergonomischen Gestaltung von Eingabegeräten (PDF), lassen sich zumindest für die vertikalen Mäuse und Stifte positive Auswirkungen auf Haltung und Muskelaktivität feststellen. Unter den Trackballs scheint demnach ein Gerät mit Daumenbedienung für Dauernutzer am ergonomischsten zu sein. Generell gilt: Das Mousepad sollte auf Höhe der Tastatur liegen und die Maus innerhalb der Schulterbreite verwendet werden. Hilfreich kann es sein, nicht nur die Hand, sondern auch die Eingabemethode hin und wieder zu wechseln.

Das Patentrezept für die perfekte Computermaus gibt es nicht, nicht jeder Anwender kommt mit jeder Lösung in gleichem Maße zurecht. Auch als Allround-Geräte zum Arbeiten und Spielen sind die hier vorgestellten Mäuse nicht die erste Wahl. Wer hauptsächlich Bilder bearbeitet, wird vielleicht zu einem anderen Modell greifen als ein Vielschreiber. Bei regelmäßiger PC-Arbeit sollte die Maus zumindest ergonomisch geformt und auf die Größe der Hand abgestimmt sein sowie eine entspannte Haltung zwischen den Mausaktionen ermöglichen. Welches Exemplar am besten passt, ist eine individuelle Entscheidung und lässt sich nur durch Ausprobieren herausfinden. Im Geschäft vor Ort ist das mitunter nur ansatzweise möglich, die Alternative kann daher eine Online-Bestellung mit Rückgaberecht sein. So günstig wie eine Einsteiger-Standardmaus mit zwei Tasten sind die Sondervarianten allerdings nicht. Nicht zu vernachlässigen sind außerdem weitere Faktoren wie eine ergonomische Tastatur oder eine Handballenauflage, die die Gesamtsituation ebenfalls verbessern können.

(Saskia Brintrup)

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