Testbericht

Grafikkarten für den kleinen Geldbeutel

Es muss nicht gleich eine GeForce 8800 GTX oder eine Radeon X1950 Pro Dual sein. Für Einsteiger reichen auch die günstigeren Modelle der Radeon X1550 und X1050-Serie aus.

Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com
In den vergangenen Wochen und Monaten wurden des öfteren neue Grafikkarten vorgestellt. Egal ob es sich dabei um eine Nvidia GeForce 8800 GTX oder eine ATI Radeon X1950 Pro Dual mit zwei Grafikprozessoren auf einem Board handelte, alle Karten waren für den High-End-Bereich entwickelt worden. Dementsprechend mussten Interessenten bis zu 650 Euro ausgeben, um eine solche Karte als ihr eigen zu bezeichnen. ATI Partner Sapphire hat nun zwei neue Grafikkarten-Serien vorgestellt, die für Einsteiger gedacht sind und sehr günstig sein sollen.

Sapphire Radeon X1550

Die Preise für die Sapphire Radeon X1550-Serie mit vier Pixel Shader-Einheiten beginnen bei 65 Euro. Der Grafikprozessor wird mit 550 Megahertz (MHz) getaktet, während der DDR2-Grafikspeicher effektiv mit 800 MHz angesprochen wird. Letzteres ist zwar deutlich langsamer als bei den High-End-Modellen, reicht aber für die alltäglichen Anwendungen aus. Ein VGA- und DVI-Anschluss sowie ein TV-Out gehören bei allen Modellen der Radeon X1550-Serie zum Standard. Unterschiede gibt es dagegen beim Speichertyp. Während die langsamste Version mit 256 Megabyte (MB) und einem 64-Bit-Bus auskommen muss, können die beiden anderen Modelle auf 256 oder 512 MB mit 128-Bit-Busanbindung zurückgreifen.


Sapphire Radeon X1050

Mit einem Preis ab 46 Euro sind die Modelle der Sapphire Radeon X1050-Serie sogar noch günstiger und sind damit eine Alternative zu den leistungsschwachen Onboard-Grafiklösungen, die den Arbeitsspeicher mitbenutzen. Die Sapphire X1050-Modelle verfügen ebenfalls über vier Pixel Shader-Einheiten, der Grafikprozessor wird aber nur mit 400 MHz getaktet. Anders als bei den Sapphire X1550-Modellen unterscheiden sich bei den Karten der Sapphire X1050-Serie nicht nur die Speichergröße und die Anbindung, sondern auch die Taktung. Die kleinste Sapphire Radeon X1050 verfügt über 128 MB Grafikspeicher, der über einen 64-Bit-Bus und mit 666 MHz angesprochen wird. Alternativ gibt es auch ein passives Modell mit 256 MB Grafikspeicher, 128-Bit-Bus und 400 MHz Speichertakt. Das gleiche Modell gibt es auch in der 666-MHz-Version, die aber mit einer aktiven Kühlung ausgestattet ist. Angesichts der technischen Daten, werden alle Modelle der Sapphire X1550- und Sapphire X1050-Serie im Einstiegssegment anzusiedeln sein.

(Nam Kha Pham)

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