Testbericht

AktivaNet: Volumenrate im Test

Notebook© Roman Hense / Fotolia.com
Nicht wenige Leser haben onlinekosten.de gebeten, den Volumentarif für T-DSL von Aktivanet mit 5 Gigabyte Transfervolumen auf Herz und Nieren zu prüfen. Dank der schnellen Freischaltung unseres Testzugangs stand einem Test nichts mehr im Wege.

Eigener Backbone und günstiger Preis
Was so besonders an dieser Volumenrate unter vielen ist? Zum einen kann sich der Monatspreis von 11,90 Euro sehen lassen, zum anderen ist Aktivanet kein Reseller eines anderen Anbieters, sondern hat einen eigenen Backbone und eigene Peerings. Einziger Wermutstropfen: Nach Verbrauch des Inklusivvolumens werden pro angefangenem Gigabyte 6,90 Euro berechnet.

Wer öfter mal über das enthaltene Volumen surft, für den wäre vielleicht ein anderer Anbieter interessanter, der den Mehrverbrauch megabytegenau abrechnet. Im Kundenbereich von Aktivanet befindet sich übrigens eine zeitnahe Übersicht des verbrauchten Übertragungsvolumens.

Feste IP-Adresse
Was spätestens nach der zweiten Einwahl auffällt: Aktivanet delegiert an jeden Kunden eine statische IP-Adresse, was im Klartext bedeutet, dass man bei jeder Einwahl dieselbe IP-Nummer zugewiesen bekommt. Dies wird allerdings nicht ausdrücklich beworben. Ob dies ein Vor- oder Nachteil ist, muss ohnehin jeder für sich entscheiden. Geschwindigkeitstest
Die Übertragungsraten sind mit einem normalen T-DSL-Anschluss ohne Fastpath nicht schlechter als die des Telekom-Backbones. In die USA ist Aktivanet mindestens genauso schnell wie der Backbone der Telekom. Bei Downloads von deutschen Servern ist jedoch der Telekom-Backbone geringfügig schneller, was sich allerdings nicht genau nachmessen lässt, da der Downstream oft schwankt und nicht konstant bleibt. Dies beobachteten beide Tester des Zugangs.

Der zweite Nutzer durchleuchtete die Volumenrate mit T-DSL 1500 und Upstream 384. Im Schnitt liegt der Wert 4 - 5 KB unter dem Down- und Upstream vom Telekom-Backbone. Portbeschränkungen gleich welcher Art sind darüber hinaus keine festzustellen.

Durchschnittliche Pings
Auch die Ping-Zeiten von Aktivanet lassen sich mit denen des Telekom-Backbones vergleichen. Hier gibt es zwar geringe (zufällige) Unterschiede, die aber mit Sicherheit nichts mit den verschiedenen Netzen zu tun haben.

Fazit:
Im Großen und Ganzen ist der Aktivanet-Backbone von der Geschwindigkeit her für jeden T-DSL-Besitzer zu empfehlen, solange man nicht mehrere Monate hintereinander 5,1 GB verbraucht und somit immer das angefangene Gigabyte draufzahlen muss. In diesem Fall wären wohl Global Planets, 1&1 sowie GMX günstigere Alternativen.

(Tobias Capangil)

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