Onlinekosten.de deckt auf: Raubkopien und Pornos beim Bundesjustizministerium
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Kempten, 30.März 2000. Nachdem erst vor wenigen Tagen bekannt wurde, dass über die Homepage des Bundesfrauenministeriums Seiten mit pornografischen Inhalten erreichbar waren, hat das Newsmagazin Onlinekosten.de zusammen mit der ERO DATA GmbH eine weitere, wesentlich kritischere Sicherheitslücke aufgedeckt.
Betroffen ist dieses mal die Homepage des Bundesjustizministeriums. Dort können frei beliebige Dateien aufgespielt und zum Download angeboten werden. Anbieter von Pornos und Raubkopien können so ihre Inhalte auf dem Server des Ministeriums speichern und über ftp://www.bundesjustizminesterium.de/dateiname abrufen lassen, z.B. ftp://www.bundesjustizministerium.de/sex.jpg
Ursache ist ein falsch konfigurierter FTP-Server, der ein Login und Upload von Dateien ohne Passworteingabe erlaubt.
Nach Onlinekosten.de vorliegenden Informationen wird der Zugang bereits von einschlägigen Raubkopiererkreisen aktiv zur Verbreitung illegaler Software verwendet. Auch Bilder mit pornografischen Darstellungen sollen sich bereits auf dem Server befinden.
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