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Zürich stimmt für flächendeckendes FTTH-Netz

Die Mehrheit der Stimmberechtigten in Zürich hat am Sonntag für den flächendeckenden Glasfaserausbau bis in die Wohnungen gestimmt. Bis 2019 sollen rund 90 Prozent der 240.000 Haushalte ausgebaut sein.

Notebook© Roman Hense / Fotolia.com

Grünes Licht für den weiteren Glasfaserausbau in Zürich. Die Mehrheit der Zürcher Bevölkerung stimmte bei einer Abstimmung am Sonntag für ein flächendeckendes FTTH-Netz in der Stadt. Zugleich genehmigten die Stimmberechtigten für den Ausbau auch einen Objektkredit in Höhe von 400 Millionen Franken (rund 331 Millionen Euro).

Bürger wollen Glasfaser bis in die Wohnungen

Von den insgesamt rund 220.000 aufgerufenen Wählern hatten fast 92.000 Bürger votiert. Damit lag die Wahlbeteiligung bei 41,8 Prozent. Mit 64,8 Prozent fiel die Zahl der Befürworter dabei ausreichend klar aus. Swisscom und das Elektrizitätswerk Zürich (EWZ) sollen das bereits bestehende Glasfasernetz nun flächendeckend erweitern.

Bereits 2010 hatten sich die beiden Seiten auf die Verlegung von Multifaserkabeln und einen gemeinsamen Ausbau verständigt. Dadurch sollen parallele Netze verhindert werden. Die endgültige Entscheidung mussten aber die stimmberechtigten Bürger treffen.

Abgeschlossen sein soll der flächendeckende Ausbau bis 2019. Bis dahin können von den rund 240.000 Haushalten in Zürich rund 90 Prozent mit FTTH erschlossen werden. Mit 180.000 Haushalten wird der Löwenanteil der schnellen Glasfaseranschlüsse vom EWZ gebaut, die Swisscom errichtet 60.000 Anschlüsse. Der Rest der Gebäude wird bei Bedarf später versorgt.

(Jörg Schamberg)

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