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Windows 8: Auslieferung an OEM-Partner beginnt

Microsoft hat mit der Auslieferung von Windows 8 an die Hardware-Hersteller begonnen. In den kommenden Wochen erhalten zudem weitere Partner Zugriff auf das neue Betriebssystem. Privatkunden können bereits vorbestellen.

Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Wenn Windows 8 am 26. Oktober weltweit in den Handel kommt, ist dies lediglich die letzte Stufe einer langen Veröffentlichungskette. So ist der Startschuss für die Markteinführung des neuen Betriebssystems bereits gefallen: Seit dem 1. August hat Windows 8 offiziell den RTM-Status (Released To Manufacturing) erreicht und wird an zahlreiche Hardware-Partner ausgeliefert, darunter laut Informationen des US-Blogs "Techcrunch" die Hersteller Lenovo, Acer, Asus und Toshiba.

Weitere Verteilung von Windows 8 schrittweise

Windows 8 habe die intensivste Testperiode aller bisher erschienenen Ausgaben durchlaufen, erklärte Microsoft-Projektleiter Steven Sinofsky im "Building Windows 8 Blog". Die verschiedenen Vorab-Versionen seien auf insgesamt mehr als 16 Millionen Computern installiert worden und hätten wichtige Erkenntnisse über die Marktreife geliefert. Allein die vor acht Wochen bereitgestellte Windows 8 Release Preview laufe auf rund sieben Millionen PCs.

Die Verteilung der finalen Version erfolgt wie bei Microsoft üblich schrittweise: Ab dem 15. August ist Windows 8 sowohl über das Microsoft Developer Network (MSDN) als auch für Firmen mit TechNet-Abonnement verfügbar. Bereits einen Tag später können Kunden des Microsoft-Software-Assurance-Programms die "Windows 8 Enterprise Edition" über das Volume License Service Center (VLSC) herunterladen. Ab diesem Zeitpunkt erhalten auch Mitglieder des Microsoft Partner Network Zugriff. Zum 1. September ist der Erwerb von Windows 8 schließlich für Volumenlizenznehmer möglich, die nicht am Microsoft-Software-Assurance-Programm teilnehmen. Weitere Details sind über das "Windows Team Blog" abrufbar.

Vorbestellung für Privatkunden bereits möglich

Privatkunden können Windows 8 derzeit ausschließlich vorbestellen – etwa über den Online-Händler Amazon. Dort ist die DVD-Upgrade-Version für Windows XP, Vista und 7 aktuell für 53,90 Euro gelistet. Amazon verspricht dabei im Rahmen einer sogenannten Vorbesteller-Garantie, zum Verkaufsstart den günstigsten Preis zwischen Bestellung und Erscheinungsdatum zu berechnen. Wer sich bis Oktober für einen PC mit Windows 7 entscheidet, kann für 14,99 Euro auf das neue Microsoft-System aufrüsten. Zudem hat der Redmonder Konzern unlängst angekündigt, die Upgrade-Variante von "Windows 8 Pro" im Rahmen einer Einführungsaktion bis Ende Januar kommenden Jahres für 39,99 Dollar – und aller Voraussicht nach ebenfalls Euro - zum Download anzubieten.

Gleichzeitig mit dem Beginn der RTM-Phase hat darüber hinaus der Windows App Store seine Pforten für Entwickler von kostenpflichtigen Metro-Apps geöffnet. Vorerst ist eine Registrierung allerdings nur Unternehmen gestattet – Einzelpersonen müssen sich noch gedulden. Auch lassen sich Apps generell erst ab Mitte August einreichen. Bislang werden dabei 38 Sprachen unterstützt. Ziel sei es, in mehr als 200 Ländern regionale App Stores zu eröffnen, so Sinofsky.

(Christian Wolf)

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