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Wegener gefeuert: Schmidt neuer Strato-Boss

Ein ehemaliger freenet-Mann übernimmt den Vorstandvorsitz der Strato AG. Urgestein Rochus Wegener musste seinen Schreibtisch räumen.

DSL-Anschluss© IKO / Fotolia.com
Stühlerücken in Berlin: Ein ehemaliger freenet-Mann übernimmt den Vorstandsvorsitz der Strato AG. Gleichzeitig musste Strato-Aufsichtsrat Rochus Wegener seinen Schreibtisch Ende vergangener Woche räumen.

Vertrauensverlust

Neuer starker Mann beim Berliner Provider ist der ehemalige freenet-Manager Damian Schmidt. In ihn setzt Eckhard Spoerr das Vertrauen, dass Wegener offenbar nicht mehr genießt. Access-Experte Schmidt wurde bereits im Juli in Vorstand der Strato AG berufen und übernimmt jetzt dessen Vorsitz. Finanzvorstand Torsten Just wird Schmidts Stellvertreter.

Gerüchten zufolge soll Wegeners unfreiwilliger Abgang schnell, aber nicht geräuschlos über die Bühne gegangen sein. Wie es heißt, habe Wegener innerhalb von 15 Minuten unter Aufsicht seinen Schreibtisch räumen müssen. Der Grund für Wegeners abrupten Rausschmiss ist Gegenstand heftiger Spekulationen. In der Branche wird daher vermutet, der Manager habe sich etwas zuschulden kommen lassen.

Rausschmiss bestätigt

Strato und freenet bestätigten zwar die Personalie, machten zu den Hintergründen aber keine Angaben. In einer internen E-Mail von Schmidt an Strato-Mitarbeiter ist allerdings von einem grundlegenden Vertrauensverlust zwischen Rochus Wegener und dem Aufsichtsrat die Rede. Der Rest des Vorstands sowie die Belegschaft genössen aber weiterhin das volle Vertrauen des Aufsichtsrats und der freenet.de AG.

(Volker Briegleb)

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