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VoIP: Übernahmepoker bei den Kleinen

Am 1. Oktober ist interfoni.de als Projekt in die Hände der sipNetworks.de gewandert. Für Bestandskunden bleibt aber auf Wunsch alles beim Alten.

DSL-Anschluss© IKO / Fotolia.com
Am Wochenende gab es Frank Meyer, bisheriger Betreiber von interfoni.de bekannt: er überlässt sein Projekt dem bisherigen Mitkonkurrenten sipNetworks.de. Doch durch die Übergabe des Geschäftsbetriebs soll sich für die Bestandskunden nichts ändern. Die Tarife mit den beiden Varianten "by Call" und "vor Ort" bleiben für sie weiterhin bestehen. Auf Wunsch kann jedoch in einen der sipNetworks-Tarife gewechselt werden.

Viele Gemeinsamkeiten

Neue Interessenten werden jedoch bei Aufruf der bisherigen Interfoni-Domain direkt an sipNetworks.de weitergeleitet. Was auch nicht weiter schlimm ist, da sich die beiden Modelle sowieso sehr ähneln. Während interfoni.de zwei Tarifvarianten, mit sowie ohne Grundgebühr, bot, gibt es bei sipNetworks.de derer drei. Zwar sind die Gesprächskosten fürs inländische Festnetz bei interfoni.de geringfügig günstiger, dafür aber die Mobilfunk- sowie Auslandsverbindungen teurer. Zudem können sipNetworks.de-Kunden zwischen drei verschiedenen Taktungen wählen, um so die Genauigkeit ihrer Abrechnung zu tunen.

Große Hardware-Vielfalt

Wesentlichster Unterschied zwischen den beiden VoIP-Anbietern war wohl der Online-Shop: während interfoni.de lange an der Realisierung eines eigenen Hardware-Angebots bastelte, steht beim neuen Betreiber nun eine umfangreiche Auswahl zur Verfügung – dank einer Kooperation mit einem spezialisierten Onlinestore. Die technische Migration der bestehenden Kunden vom einen zum anderen Anbieter stellt übrigens kein Problem dar: beide nutzen die gleiche Plattform der outbox AG.

(Aleksandra Leon)

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