CeBIT-Präsentation

Vodafone: Vernetze "Bodycam" als digitaler Helfer für Polizisten

Auf der CeBIT zeigt Vodafone zusammen mit Motorola Solutions eine vernetzte "Bodycam" für Polizisten, die Videos über das LTE-Netz in Echtzeit an die Einsatzzentrale übertragen kann. Sowohl Beamte als auch Bürger sollen von mehr Sicherheit profitieren.

Motorola LTE BodycamDie "Bodycam" überträgt per LTE Videos der Polizisten vor Ort an die Einsatzzentrale.© Vodafone GmbH

Hannover – Vodafone Deutschland (www.vodafone.de/handy) nutzt die Technologie-Messe CeBIT als Bühne, um diverse Neuheiten des Mobilfunknetz- und Kabelnetzbetreibers zu verkünden. Zusammen mit Motorola Solutions demonstrierten die Düsseldorfer vernetzte "BodyCams" für Polizisten.

Echtzeit-Videos aus der Perspektive der Polizisten vor Ort

Vodafone zeigte erstmals in Deutschland eine Live-Übertragung von "Bodycams" über das LTE-Netz. Die Polizeibeamten tragen die Kamera von Motorola Solutions direkt am Körper, beispielsweise an der Schutzweste. Die "Bodycam" enthält selbst kein LTE-Modul, dafür ist ein kompaktes Zusatzgerät erforderlich. Auf Knopfdruck sollen sich Echtzeit-Videos aus der Perspektive der Polizisten an die Einsatzzentrale übermitteln lassen. Dadurch soll die Zentrale einen schnellen und umfassenden Überblick vor Ort erhalten, Einsatzkräfte sollen sich besser und flexibler koordinieren lassen.

Die Videos können zudem laut Vodafone auch an andere Kollegen vor Ort übertragen oder zur Beweissicherung gespeichert werden. Die vernetzte "Bodycam" könnte etwa bei Großveranstaltungen wie Fußballspielen, Festivals oder Demonstrationen zum Einsatz kommen. Straftaten gegen Beamte, aber auch polizeiliche Übergriffe sollen sich besser aufklären lassen – oder könnten im Idealfall sogar verhindert werden.

Jörg Schamberg

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