Neujahrsgrüße per Smartphone

Vodafone: Neuer Anrufrekord zu Silvester im Mobilfunknetz erwartet

Am diesjährigen Heiligabend zählte Vodafone mehr als 58 Millionen Anrufe in seinem Mobilfunknetz. Für die Silvesternacht erwartet der Mobilfunknetzbetreiber einen neuen Anrufrekord. Auch die mobile Datennutzung steigt an den Feiertagen erheblich.

telefonierenNoch mehr Vodafone-Kunden als im Vorjahr werden in der Silvesternacht voraussichtlich zum Telefon greifen und Neujahrsgrüße mitteilen.© goodluz / Fotolia.com

Düsseldorf – Das Jahr 2015 geht seinem Ende entgegen, Silvester steht vor der Tür. Für dieses Jahr erwartet der Düsseldorfer Mobilfunknetzbetreiber Vodafone (www.vodafone.de/handy) in der Silvesternacht einen neuen Anrufrekord in seinem Mobilfunknetz. Bei der Prognose stützt sich das Unternehmen sowohl auf Erfahrungen aus dem letzten Jahr als auch auf aktuelle Werte vom diesjährigen Weihnachtsfest. An Heiligabend verzeichnete Vodafone mit mehr als 58 Millionen Telefonaten bereits einen neuen Spitzenwert, ein Zuwachs von rund einer halben Million gegenüber dem Vorjahr. Am ersten und zweiten Weihnachtstag zählte der Anbieter jeweils rund 40 Millionen Telefonate. Gute Aussichten für das Unternehmen zu Silvester: Laut einer Studie des Branchenverbands BITKOM bevorzugen acht von zehn Deutschen den Anruf, um Familie und Freunden ein glückliches neues Jahr zu wünschen.

Höhere Verbreitung von Smartphones und Flatrates lassen Anrufzahl in die Höhe schnellen

Ein Blick zurück auf Silvester 2014: In der Neujahrsnacht registrierte Vodafone im vergangenen Jahr bis drei Uhr morgens 27 Millionen Anrufe in seinem Mobilfunknetz. Das entspricht einem Plus von 70 Prozent gegenüber üblichen Werktagen. Für die diesjährige Silvesternacht von Donnerstag auf Freitag geht Vodafone von einem noch höheren Anrufaufkommen aus. Der Mobilfunknetzbetreiber führt als Gründe die weiter gestiegene Verbreitung von Smartphones und Flatrates an.

Hohe mobile Datennutzung an Feiertagen

Neben vermehrten Anrufen steigt an Feiertagen wie Weihnachten oder Neujahr aber auch die mobile Datennutzung. Kunden posten beispielsweise Fotos von ihren Weihnachtsgeschenken auf den sozialen Netzwerken oder skypen mit Verwandten. Alleine am 24. Dezember transportierte Vodafone 610 Millionen Megabytes an Daten durch sein Mobilfunknetz. Eine Steigerung um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. An den beiden Weihnachtsfeiertagen verbrauchten Vodafone-Kunden jeweils etwas mehr als 600 Millionen Megabyte. Damit lag das Surfvolumen an den Feiertagen auf dem Niveau von Werktagen, an denen allerdings auch beruflich mobil gesurft wird.

13 Millionen SMS an Heiligabend - Netflix treibt Datenverbrauch an

Messenger-Dienste wie WhatsApp & Co haben die SMS auch 2015 immer noch nicht verdrängen können. Insgesamt ging die Zahl der SMS in diesem Jahr zwar etwas zurück, an Heiligabend wurden aber fast 13 Millionen Kurznachrichten von Vodafone-Kunden verschickt. An den Feiertagen verzeichnete Vodafone auch eine rege Nutzung von Streaming-Diensten für Musik und Filme. Alleine der Streaming-Dienst Netflix sorgte teils für Datenvolumen von 50 Gigabyte pro Sekunde. Das soll rund 57.000 Nutzern entsprechen, die parallel Filme in HD-Qualität anschauen.

Smartphones und Tablets vielfach auf der Weihnachtswunschliste

Vodafones Call-Center waren auch an den Weihnachtsfeiertagen erreichbar. Nach der Bescherung am Heiligabend zwischen 20 und 22 Uhr seien die Anrufzahlen hochgeschnellt. Viele Kunden hatten offenbar neue Smartphones geschenkt bekommen und wollten ihre SIM-Karte freischalten. Laut BITKOM hätten dreiviertel der Deutschen Smartphones und Tablets ganz oben auf ihre Weihnachtswunschliste gesetzt. Besonders gefragt seien die Apple-Smartphones iPhones 6 und 6s sowie das Samsung S6. Im Weihnachtsgeschäft von Vodafone verkaufte sich bei den Tablets zudem das Samsung Galaxy Tab A 9.7 am besten.

Zur anstehenden Silvesterparty rät Vodafone seinen Kunden, gut auf ihr Smartphone aufzupassen. Denn am 1. Januar häuften sich bei der Service-Hotline die Anrufe, um das beim Feiern verlorene Handy sperren zu lassen.

Handytarife mit Smartphone

Jörg Schamberg

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