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Vier neue Nokia-Handys

Zwei neue Kompakthandys, ein neuer Slider und ein Klapphandy; Nokia will's wissen. Für jeden Geschmack bietet der finnische Hersteller neue Handys zu einem günstigen Preis.

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Der Mobilfunkmarkt bekommt neue Handyware aus Finnland. Nokia hat am Mittwoch im südafrikanischen Johannesburg vier neue Modelle angekündigt, die vor allem für wachstumsstarke Märkte entwickelt wurden, aber auch Wenignutzer auf europäischen Märkten ansprechen wollen. Erfreulich: für jeden Geschmack dürfte ein passendes Modell dabei sein. Vom Kompakthandy, über einen Slider bis hin zu einem eleganten Klapphandy ist alles mit dabei.

Nokia 1680 classic

Im eher unscheinbaren Kompakt-Design präsentiert sich das Nokia 1680 classic, das bereits im Laufe des zweiten Quartals dieses Jahres in den Handel kommen soll. Es wird in vier verschiedenen Farben angeboten und kommt weitestgehend ohne nennenswerte Extras aus. Nennenswert ist praktisch nur die verbaute Digitalkamera, die allerdings nicht sonderlich hochwertig ist. Fotos können nur mit einer geringen Auflösung im VGA-Standard geschossen werden. Auch die Aufnahme von kleinen Videos ist möglich.

Ready for EDGE

Das Dualband-Telefon misst 108 Millimeter in der Höhe, 46 Millimeter in der Breite und ist mit 15 Millimetern recht dünn. Das Gewicht liegt mit Batterie bei 74 Gramm. Damit gehört das Telefon zu den leichtesten am Markt erhältlichen Modellen. Durch das Series40-Menü wird über einen 128x160 Pixel kleinen TFT-Bildschirm navigiert, der 65.000 Farben darstellen kann. Zugriff auf das Internet ist über GPRS und bei entsprechend ausgebauten Netzen über EDGE möglich. Ein E-Mail-Client ist mit an Bord.


Nach Herstellerangaben liegt die Standbyzeit des Nokia 1680 classic bei knapp 18 Tagen. Ein Dauergespräch kann knapp acht Stunden dauern bevor neue Stromzufuhr notwendig wird. Nach derzeitigem Stand geht Nokia von einem Verkaufspreis ohne Vertrag in Höhe von circa 60 Euro aus. Deutlich auffälliger kommt das 2680 slide daher. Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei diesem Modell um einen Slider, bei dem die Handytastatur bei Nichtgebrauch hinter das Display geschoben wird.

Nokia 2680 slide

In geschlossenem Zustand misst das Schiebehandy 99x47x15 Millimeter und wiegt 97 Gramm. Neben einer VGA-Kamera kommt beim 2680 slide auch eine Bluetooth-Schnittstelle zum kabellosen Übertragen von Dateien zum Einsatz. Darüber hinaus ist musikalische Unterhaltung über ein integriertes FM-Radio möglich. Zugriff auf das Internet ist mit dem Dualband-Handy nur über GPRS möglich. An einem integrierten E-Mail-Client scheitert es aber auch bei diesem Modell nicht.

Kleines Display

Mit der VGA-Kamera aufgenommene Bilder können auf Wunsch gleich per MMS an Freunde verschickt werden. Ein Organizer und ein Kalender sorgen für Durchblick im Termindschungel. Das Telefonbuch bietet Platz für bis zu 1.000 Einträge. Angeboten wird das Series40-Telefon in grau, blau, orange und violett. Durch das Menü wird über ein 128x160 Pixel kleines Display navigiert, das 65.000 Farben darstellen kann.


Der mitgelieferte Akku liefert Energie für bis zu 17 Tage Bereitschaftszeit und gut drei Stunden Sprechzeit. Insbesondere die Sprechzeit ist in diesem Zusammenhang als viel zu gering einzustufen. Ohne Vertrag soll das Nokia 2680 slide, das voraussichtlich im dritten Quartal ausgeliefert wird, circa 90 Euro kosten. Im Lieferumfang ist ein kabelgebundenes Headset bereits inklusive. Für anspruchsvollere Nutzer hat Nokia ein neues Modell mit der Produktbezeichnung 5000 im Gepäck. Es wird voraussichtlich schon im Laufe des zweiten Quartals in den Handel kommen und ohne Vertrag etwa 110 Euro kosten.

Nokia 5000

Auch bei diesem Mobiltelefon handelt es sich um ein Dualband-Modell, das auf Basis der Series 40-Plattform von Nokia läuft. Das Kompakthandy misst 106 Millimeter in der Länge und 46 Millimeter in der Breite. Beachtlich ist die geringe Tiefe von gerade einmal elf Millimetern. Damit gehört das Nokia 5000 zu den dünnsten Handys, die derzeit verfügbar sind. Auch das geringe Gewicht von nur 74 Gramm kann durchaus überzeugen. Weniger beeindruckend ist die Akkuleistung. Etwa zwei Wochen Stand-by- und knapp fünf Stunden Sprechzeit sind eher durchschnittlich.

Mit 1,3 Megapixel-Kamera

Die eher schlappe Akkuleistung ist unter anderem darin zu erklären, dass ein zwei Zoll großes Display zum Einsatz kommt, das bei einer Auflösung von 320x240 Bildpunkten immerhin 65.536 Farben darstellen kann. Auf ihm lassen sich auf alle Fotos betrachten, die mit der integrierten 1,3-Megapixel-Kamera aufgenommen wurden. Zusätzlich mit an Bord sind neben einem Musicplayer auch ein FM Radio und eine Bluetooth-Schnittstelle.


Zugriff auf das Internet ist über WAP 2.0 und GPRS möglich. Ein E-Mail-Client erlaubt auch unterwegs die Nachrichtenkommunikation mit Freunden. Im Lieferumfang des Nokia 50000 ist auch bei diesem Modell ein kabelgebundenes Headset. Interessierte Nutzer können aus drei Farben (grün, blau, lila) angeboten. Ein echter Hingucker ist schlußendlich das Nokia 7070. Es gehört zur Prism-Kollektion, deren Oberfläche mit vielen kleinen eingravierten Dreiecken beeindrucken kann. Während die beiden bisherigen Prism-Modelle 7900 und 7500 als Kompaktmodelle ausgeliefert wurden, kommt das 7070 als Klapphandy auf den Markt.

Nokia 7070 Prism

Während das Design ein großer Wurf ist, kann das Innenleben praktisch nicht überzeugen. Zwar wurde ein vergleichsweise großer Speicher von elf Megabyte integriert, so wirklich zur Geltung kommt der aber nicht. Es ist nämlich weder ein MP3-Player noch eine Digitalkamera integriert. Somit kann der Speicher eigentlich nur für MP3-Klingeltöne und das 1000 Einträge fassende Adressbuch genutzt werden.

Kaum Extras aber fairer Preis

In geschlossenem Zustand misst das Series 40-Handy bei einem Gewicht von 78 Gramm 88x44x16 Millimeter. Durch das Menü wird über ein vergleichsweise kleines Display navigiert, das 128x160 Bildpunkte darstellen kann. Auf das Internet kann über GPRS zugegriffen werden. Möglich ist zudem der Versand und Empfang von E-Mails.


Voraussichtlich im Laufe des dritten Quartals wird das Nokia 7070 Prism in den Farben schwarz/pink beziehungsweise schwarz/blau erhältlich sein und unter anderem in Verbindung mit Prepaid-Paketen verkauft werden. Es soll ohne Vertrag gerade einmal 60 Euro kosten. Der mitgelieferte Akku liefert bis zu 20 Tage Energie. Die Sprechzeit liegt bei fünf Stunden.

(Hayo Lücke)

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