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Txtr: Deutscher E-Book-Reader mit WLAN

Auch per UMTS soll das neue elektronische Lesegerät Verbindung ins Internet aufnehmen können. Texte können auf einer eigenen Internetplattform heruntergeladen werden.

CeBIT© CeBIT
Mitte März wird die Leipziger Buchmesse wieder zum Mekka der Bücherfreunde. Längst findet sich dort aber nicht nur Lesestoff in gedruckter Form, auch die digitalen E-Books erobern immer mehr Raum für sich. In diesem Jahr bringen nicht nur Amazon mit der zweiten Generation des Kindle oder Sony mit dem E-Book Reader PRS-505 neue Geräte auf den Markt. Auch eine deutsche Firma will kräftig mitmischen.

UMTS-fähiger Reader

Das Berliner Unternehmen Wizpac hat auf der CeBIT einen eigenen E-Book-Reader vorgestellt, der schlicht txtr genannt wird. Das Besondere: im Gegensatz zur Konkurrenz wird der txtr Reader über WLAN oder UMTS eine Verbindung ins Internet aufnehmen können. Genutzt wird die E-Ink-Technologie, die auch beim Sony-Gerät zum Einsatz kommt. Der txtr verfügt lediglich über einen Mikro-USB-Anschluss und ist ansonsten sehr einfach gehalten. "Wir haben auf allen unnötigen Schnickschnack verzichtet", sagte der technische Leiter von txtr, Andreas Steinhauser, gegenüber der Nachrichtenagentur AP auf der CeBIT. Das 6-Zoll große Touchscreen-Display kann 16 Graustufen darstellen. Per Wischen über das Display wird zur nächsten Seite geblättert. Neben dem Display ist ein Touchpad mit zwei weiteren Bedienknöpfen angeordnet. Txtr nutzt eine auf Linux basierte Software, die als Open Source Entwicklern offen steht.

Texte sind über eigene Internetplattform erhältlich

Auf der eigenen Internetplattform txtr.com sollen künftig Bücher, Zeitungen und andere Texte online neben PDF oder HTML noch in etlichen anderen Formaten erworben werden können. Auch ein Austausch von Texten mit Freunden wird über diese Plattform möglich sein. Verlage sollen zudem ihre Titel in einem Online-Shop zu einem von ihnen gewählten Preis verkaufen können. Der txtr Reader soll ab dem dritten Quartal 2009 erhältlich sein. Angaben zum Preis machte das Unternehmen noch nicht.

(Jörg Schamberg)

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