MWC 2016

Telekom: Mobilfunknummer wird mit Service "immmr" virtuell

Mit dem Service "immmr" will die Telekom die Mobilfunknummer mit der Cloud verknüpfen. Der Vorteil: Die Nummer ist nicht mehr an eine SIM-Karte gebunden. So kann der Nutzer auf Telefonate, Nachrichten und Kontakte per App oder Browser zugreifen.

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Barcelona - Neben 5G und allerlei anderen Dingen auf dem MWC 2016 ist der neue Dienst "immmr" der Deutschen Telekom (www.telekom.de) fast ein wenig untergegangen. Dabei bietet der Service eine geräte- und netzwerkunabhängige Kommunikation. Möglich macht dies eine virtuelle Rufnummer, die nicht an ein bestimmtes Gerät oder eine SIM-Karte gebunden ist.

Zugriff auf Nachrichten und Kontakte

Laut der Telekom ist immmr der erste sogenannte "Managed OTT-Service" auf dem Markt, der Mobilfunk- und Internet Kommunikation miteinander verknüpft. "Mit immmr bringen wir die mobile Kommunikation unserer Kunden in die Cloud [..]. So eröffnen wir ihnen neue Wege der Kommunikation", erläutert Claudia Nemat, Telekom Vorstand für Europa und Technik, das System.

Wer sich bei immmr registrieren will, muss sich mit seiner eigenen Mobilfunknummer anmelden. Konkret sehen die Vorteile wie folgt aus: Nutzer können netzwerkübergreifend mit der eigenen Mobilfunknummer auf jedem Endgeräte telefonieren: So sind Telefonate, Nachrichten und Kontakte per Browser oder App nach der Anmeldung auch auf fremden Geräten verfügbar.

Start im Sommer mit kostenloser immmr-App

Zudem kann die eigene Telefonnummer als persönlicher Web-Link verschickt werden, um so kostenlos zu kommunizieren. Dafür muss das Gegenüber nicht einmal bei immmr angemeldet sein. Telefonate von immmr-zu-immmr sind ebenfalls kostenfrei. Darüber hinaus lassen sich Rufnummern aus diversen Ländern hinzufügen.

Immmr wird als Gratis-App für Android-Smartphones und für das iPhone erscheinen. Der neue Service startet in der zweiten Jahreshälfte.

Marcel Petritz

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