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Telekom im August: Ausbau von Glasfaser & VDSL

Die Deutsche Telekom hat in den ersten Augusttagen etliche Breitband-Ausbauprojekte in sechs Bundesländern beendet. Erste Kunden von fast 120.000 Haushalten können ab sofort VDSL 50 oder sogar Glasfaser mit 200 Mbit/s nutzen.

Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Der Breitbandausbau kommt hierzulande nicht nur in den Ballungsgebieten, sondern auch in ländlichen Regionen Schritt für Schritt voran. Die Deutsche Telekom, der führende DSL-Anbieter in Deutschland, hat in den vergangenen Wochen zahlreiche weitere Orte mit DSL 16.000 und VDSL 50 versorgt. Daneben baut der Bonner Konzern in einzelnen Städten auch ein eigenes Glasfasernetz auf, über das aktuell Download-Bandbreiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) bereitstehen.

Glasfaser mit 200 Mbit/s

Im August kann die Telekom für zahlreiche Orte in den sechs Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen und Schleswig-Holstein den Abschluss weiterer Breitband-Ausbaumaßnahmen verkünden. Für über 5.000 Haushalte steht ab sofort VDSL 50 bereit, zudem steht ersten Kunden von rund 112.000 Haushalten sogar Highspeed-Internet per Glasfaser zur Verfügung. Lediglich im bayerischen Hebertshausen müssen 250 Haushalte mit dem klassischen DSL 16.000 Vorlieb nehmen. Aber selbst das ist für alle, die per DSL statt über ein Analog-Modem ins Internet gehen können, ein echter Mehrwert.

Von dem schnellen Internet über Glasfaserleitungen, die per FTTH-Verfahren (Fibre to the Home) direkt in die Wohnungen verlegt wurden, profitieren nun Haushalte in Ingolstadt, Potsdam, Stade, Hannover und in der brandenburgischen Kleinstadt Henningsdorf, in der bereits Ende 2010 offiziell der Startschuss für den bundesweiten Glasfaser-Ausbau der Telekom erfolgte.

Bandbreite abhängig von Entfernung zur Vermittlungsstelle

In der nachfolgenden Tabelle geben wir einen Überblick zu den aktuell abgeschlossenen bzw. neu angekündigten DSL-, VDSL- und Glasfaser-Ausbau-Projekten der Telekom. Zu beachten ist, dass die angegebenen Bandbreiten in den jeweiligen Regionen als Maximalwerte zu verstehen sind und je nach Entfernung zur Vermittlungsstelle geringer ausfallen können. Die Verfügbarkeit von VDSL der Telekom am eigenen Wohnort lässt sich auf der Homepage des Bonner Konzerns überprüfen.

(Jörg Schamberg)

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