Nach Übernahme von primacom und pepcom

Tele Columbus steigert Kundenzahlen und Umsatz

Tele Columbus stärkt seine Position als Nummer drei auf dem deutschen Kabel-TV-Markt. Nach Übernahme von primacom und pepcom präsentierte der Kabelnetzbetreiber erstmals gemeinsame Zahlen. Die Kundenzahlen und der Umsatz kletterten 2015 kräftig.

TeleColumbus© Tele Columbus AG

Berlin – Der Berliner Kabelnetzbetreiber Tele Columbus (www.tele-columbus.de), die Nummer drei auf dem deutschen Kabelmarkt, hat am Montag Zahlen für das Jahr 2015 vorgelegt. Erstmals berücksichtigt wurden in dem vorläufigen Jahresergebnis auch die von den Berlinern übernommenen kleineren Kabel-Anbieter primacom und pepcom. Primacom gehört mit Wirkung zum 1. August 2015 zu Tele Columbus, pepcom folgte mit Wirkung zum 1. Dezember 2015. Die Unternehmensgruppe erreicht mit 3,6 Millionen angeschlossenen Haushalten rund zehn Prozent der deutschen Haushalte und erzielte 2015 einen Umsatz in Höhe von 278,7 Millionen Euro (2014: 213 Millionen Euro).

Tele Columbus versorgt 2,44 Millionen Kunden

"Mit der erfolgreichen Konsolidierung von primacom und pepcom haben wir einen neuen Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung des Unternehmens gesetzt", kommentiere Tele Columbus-Chef Ronny Verhelst die Geschäftszahlen. "Während wir konsequent an der Integration der drei Einheiten arbeiten, ist es uns gleichzeitig gelungen, unsere Ziele erfolgreich umzusetzen und zudem die Innovation künftiger Produkte und Dienste voranzutreiben", so Verhelst weiter.

Ende Dezember 2015 versorgte Tele Columbus insgesamt 2,44 Millionen Kunden mit 2,46 Millionen Kabelfernseh-Produkten sowie 426.000 Premium-TV-Verträgen. 61 Prozent der Kabelanschlüsse sind nach Unternehmensangaben rückkanalfähig.

462.000 gebuchte Internetanschlüsse und 427.000 Telefonverträge

In ersten Orten hält der Anbieter bereits bis zu 400 Mbit/s schnelle Internetanschlüsse bereit. Dennoch ist bei Tele Columbus mit 462.000 gebuchten Internetanschlüssen zum Jahresende 2015 noch Luft nach oben. Von Anfang September bis Ende Dezember konnte der Kabelnetzbetreiber vor allem im Zuge der Übernahmen 99.000 neue Internet-Anschlüsse hinzugewinnen – davon entfielen 16.000 auf organisches Wachstum. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Telefondienste um 75.000 auf 427.000 zum Stichtag 31. Dezember 2015.

Der durchschnittliche monatliche Umsatz pro Kunde lag Ende 2015 bei 15,60 Euro. Das EBITDA, das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, erreichte im gesamten Jahr 2015 140,9 Millionen Euro, im vierten Quartal lag dieses Ergebnis bei 51,9 Millionen Euro.

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Jörg Schamberg

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