Spiele

Tausende Fans stürmen die Gamescom

Mit einem großen Besucheransturm hat am Donnerstag die Gamescom fürs Publikum eröffnet. Schon lange vor Einlass warteten tausende Computerspiele-Fans an den Eingängen der Messe in Köln.

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Mit einem großen Besucheransturm hat am Donnerstag die Gamescom fürs Publikum eröffnet. Schon lange vor Einlass warteten tausende Computerspiele-Fans an den Eingängen der Messe in Köln. Als diese öffneten, rannten viele Besucher los, um sich lange Wartezeiten an den Ständen zu ersparen. Bis zum Sonntag rechnet die Koelnmesse mit mehr als 250.000 Gästen. Die Gamescom hatte am Mittwoch mit einem Fachbesucher- und Medientag begonnen.

Mobile Spiele im Fokus

Auf der Messe zeigen mehr als 600 Aussteller die Trends der Branche. Für viele der größtenteils männlichen Besucher dürften Ego-Shooter, Action- und Rollenspiele im Mittelpunkt stehen. Die Messe setzt erstmals einen Schwerpunkt bei mobilen Spielen. Gut besucht dürfte das Messegelände an allen Tagen sein, da in vielen Bundesländern - unter anderem in Nordrhein-Westfalen - die Sommerferien noch nicht beendet sind.

Bei der offiziellen Eröffnung hob die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) die wirtschaftliche Relevanz von Computerspielen hervor. "Wir wissen in der Politik um die Bedeutung dieses Marktes, um die Bedeutung dieser Industrie", sagte sie am Mittwochabend. Der Politik komme die Rolle zu, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen und für Vernetzung und Kooperation zu sorgen, damit sich Entwickler und Publisher wohlfühlen.

Dabei sei aber wichtig, Themen wie Medienkompetenz und Jugendschutz nicht außer Acht zu lassen: "Es ist keine Übertreibung, dass Games bereits jetzt für die junge Generation ein Leitmedium sind. Wir müssen junge Nutzer vor möglichen Gefahren schützen." Kraft plädierte dafür, den Umgang mit Spielen auf den Lehrplan der Schulen zu bringen. Die Landesregierung wolle die Initiative digitales Medienland NRW ausbauen und dabei verstärkt Akzente bei digitalen Medien setzen.

(Hayo Lücke)

Quelle: DPA

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