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Surface: Microsoft hatte Einsicht in Partnerpläne

Mit seinem ersten eigenen Tablet Surface kommt Microsoft seinen langjährigen Hardware-Partnern erstmals frontal in die Quere. Die könnten aber auch aus anderen Gründen sehr verstimmt sein.

Microsoft© Microsoft

Mit seinem ersten eigenen Tablet Surface kommt Microsoft seinen langjährigen Hardware-Partnern erstmals frontal in die Quere. Die Elektronikhersteller könnten sich jedoch noch aus einem ganz anderen Grund an den Plänen stoßen.

Pikante Vorwürfe

Wie das Technologie-Blog c'net berichtet, hatte sich Microsoft kurz vor der Ankündigung noch einmal die Designentwürfe seiner Partner genauer angesehen. Microsoft habe abschätzen wollen, ob das den Erfordernissen für Windows 8 genügt - und sei auf dieser Basis dann selbst aktiv geworden, zitiert das Blog Patrick Moorhead, Analyst bei Insights & Strategie und zuvor Manager beim Chip-Hersteller AMD. Wenn Microsoft genügend überzeugende Pläne gesehen hätte, hätte es keinen Grund für Surface gegeben.

Microsoft habe vermutlich bereits vor rund einem Jahr mit den Plänen zu Surface begonnen, schreibt Moorhead in seinem Blog. Der Softwarekonzern sei stets darüber auf dem Laufenden gewesen, wie der Stand der Entwicklungen bei seinen Hardware-Partnern war. Offenbar habe Microsoft erst vor wenigen Wochen weitere Details zu Preisen und Marketingplänen bekommen. Das aber könnte für Zündstoff in den jahrzehntelangen Partnerschaften etwa mit Acer, Asus, HP, Dell und Toshiba sorgen.

(Hayo Lücke)

Quelle: DPA

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