Security

Studie: Smartphone-Verzicht aus Sorge um die Sicherheit

Obwohl sie die Berichterstattung der Technikmedien dominieren, sind Smartphones bei der Mehrheit deutscher Verbraucher noch nicht angekommen. Ein Grund für den Verzicht ist mangelndes Vertrauen in die Sicherheit, so eine aktuelle Studie der Bundesregierung.

SMS© TristanBM / Fotolia.com

Mangelndes Vertrauen in die Sicherheit von Smartphones hält viele Verbraucher in Deutschland davon ab, ein solches Mobiltelefon zu nutzen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die am Mittwoch von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) zusammen mit der Arbeitsgruppe "Mobile Sicherheit" des Nationalen IT-Gipfels vorgestellt wird.

Sicherheit für 45 Prozent wichtiges Kaufkriterium

Der Studie zufolge halten 86 Prozent der Befragten Sicherheit und Datenschutz auf den Geräten für wichtig bis sehr wichtig. 45 Prozent sagen, die Sicherheit sei ein wesentliches Kaufkriterium. Über ein Drittel der Smartphone-Verweigerer nennt fehlendes Vertrauen als Grund für die Nichtnutzung. 80 Prozent der Befragten geben an, auf bestimmte Anwendungen zu verzichten, um sich vor Gefahren zu schützen. Die Mehrheit achtet zudem auf Zugriffsrechte: So wollen 87 Prozent der Befragten vor Installation einer App wissen, auf welche konkreten Daten die Anbieter sowie Dritte zugreifen.

Fast jeder dritte Bundesbürger ist mittlerweile im Besitz eines Smartphones. Nach Zahlen des Branchenverbandes BITKOM wurden im Jahr 2011 allein in Deutschland 11,8 Millionen Geräte verkauft, ein Plus von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

(Christian Wolf)

Quelle: DPA

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