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Sony stellt drei neue Xperia-Smartphones vor

Auf der IFA in Berlin werden erstmals drei neue Smartphones der Xperia-Familie zu sehen sein: das Xperia T, das Xperia V und das Xperia J.

Internationale Funkausstellung IFA© Messe Berlin

Auch der japanische Elektronikkonzern Sony hat eine ganze Reihe an Neuigkeiten mit nach Berlin auf die IFA gebracht. Auf der offiziellen Pressekonferenz im Vorfeld der Messe stellte Sony durch Konzernchef Kazuo Hirai unter anderem Neuheiten aus der Produktfamilie der Xperia-Familie vor. Ziel von Sony ist es nach seinen Worten, Nutzern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern – mit neuen Produkten und noch aufregenderen Nutzererlebnissen. "Es ist an der Zeit, Dinge zu ändern – und zwar jetzt", sagte Hirai.

Sony Xperia T – James Bond-Smartphone

Als neues Flaggschiff der Smartphone-Reihe wird im Laufe der nächsten Wochen das Xperia T angeboten. Es wird im kommenden James Bond-Film "Skyfall" in verschiedenen außergewöhnlichen Situationen zu sehen sein und soll als mobiler Unterhaltungskünstler dienen. Allerdings: unterstützt werden nur GSM- und UMTS-Netze, LTE hingegen nicht. Dafür steht als Extra ein NFC-Chip zur Verfügung.

Das 139 Gramm schwere und 129 x 67 x 10 Millimeter kleine Smartphone basiert auf Android 4.0 Ice Cream Sandwich und wird von einem 1,5 Gigahertz schnellen Dual Core Prozessor angetrieben. An Arbeitsspeicher steht 1 Gigabyte (GB) RAM zur Verfügung, der interne Speicher (16 GB) kann über eine microSD-Karte um bis zu 32 GB erweitert werden.

Der Touchscreen des Xperia T misst in der diagonalen Abmessung 4,55 Zoll, löst mit 1.280 x 720 Bildpunkten auf und kann folglich auch HD-Filme darstellen. Insgesamt ist die Anzeige von 16,78 Millionen Farben möglich. Die integrierte Hauptkamera ist mit einer 13-Megapixel-Linse ausgestattet, die neben Autofokus auch einen 16-fachen Digitalzoom und ein LED-Fotolicht unterstützt. Videos werden in Full HD Qualität mit bis zu 1.080p aufgenommen. Eine Frontkamera mit 1,3 Megapixeln Auflösung steht für Videotelefonate bereit.

An weiteren Extras unterstützt das Telefon RDS-Radio, WLAN-Schnittstelle, DLNA, einen aGPS-Empfänger und Bluetooth. Mit Hilfe des NFC-Chips soll es zum Beispiel auch möglich sein, Musikdateien praktisch kontaktlos per Stereo Bluetooth an eine neuartige Generation von Lautsprechern zu übertragen. Angeboten wird das Xperia T voraussichtlich noch im Laufe des dritten Quartals in Schwarz, Silber und Weiß. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 549 Euro.

Wer mit seinem Smartphone nicht nur in GSM- und UMTS-Netzen aktiv sein, sondern auch die Vorzüge von LTE nutzen möchte, erhält mit dem Xperia V die Möglichkeit dazu. Auch dieses Smartphone basiert auf Android 4.0 Ice Cream Sandwich, verfügt aber über ein etwas kleineres Display mit 4,3 Zoll diagonaler Abmessung – bei einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln und der Möglichkeit, 16,78 Millionen Farben darzustellen.

Sony Xperia V

Etwas kleiner als beim Xperia T fällt auch der interne Speicher aus. Er kann nur 8 GB an Daten aufnehmen, ist aber um bis zu 32 Gigabyte per MicroSD-Karte erweiterbar. Der Arbeitsspeicher des Xperia V ist mit 1 Gigabyte recht ordentlich ausgelegt, Herzstück ist ein Dual Core Prozessor von Qualcomm mit 1,5 Gigahertz Taktrate. Für Foto- und Video-Freunde hat Sony eine 13-Megapixel-Kamera integriert, die Videos in HD-Qualität aufnehmen kann. Zusätzlich steht eine Frontkamera bereit, die Aufnahmen aber nur in VGA-Qualität unterstützt.

Das 120 Gramm leichte und 129 x 65 x 11 Millimeter kleine Smartphone wird in Weiß, Schwarz und Rosa im Handel erhältlich sein – im Laufe des vierten Quartals. Neben einem Walkman-MP3-Player ist auch ein RDS-Radio integriert. Außerdem müssen Nutzer auf die inzwischen fast schon üblichen Extras wie eine WLAN-Schnittstelle, DLNA-Unterstützung und NFC nicht verzichten. Weitere Besonderheit des Xperia V: es ist staubgeschützt und soll auch gegen ungewollte Wasserattacken gut gewappnet sein. Der Preis soll bei 579 Euro liegen.

Sony Xperia J

Eher an Einsteiger richtet sich das Xperia J. Auf Basis von Android 4.0 ist es mit einem 1 Gigahertz-Prozessor (Single Core) und 512 Megabyte RAM Arbeitsspeicher ausgestattet. Hinzu kommt ein interner Speicher von 4 GB, der sich wie bei den anderen beiden neu vorgestellten Telefonen per MicroSD um 32 GB erweitern lässt.

Das Display fällt mit 4 Zoll noch etwas kleiner aus als beim Xperia V und auch die Auflösung muss zurückstecken. Sie liegt bei nur 854 x 480 Pixeln. Dafür kann der Touchscreen aber auch bei diesem Telefon mehr als 16 Millionen Farben darstellen. Die integrierte Kamera löst mit 5 Megapixeln auf, ist mit Autofokus und LED-Licht ausgestattet und erlaubt Videoaufnahmen nur in VGA-Qualität. Gleiches gilt für die Frontkamera.

An Extras stehen DLNA, WLAN-Schnittstelle und aGPS-Empfänger bereit – aber zum Beispiel kein NFC. In den Handel kommt das 130 Gramm leichte und 124 x 61 x 9 Millimeter kleine Telefon in den Farben Schwarz, Weiß, Rosa und Goldgelb. Vermarktungsstart soll im Laufe des vierten Quartals sein, der Preis bei 239 Euro liegen.

(Hayo Lücke)

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