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Sony mit Touch-Ultrabook und 3D-Touch-PC

Noch mehr Touchscreen-Geräte von Sony: Der japanische Hersteller stattet zum Start von Windows 8 sein Vaio T13 Ultrabook mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm aus und bringt einen starken Display-PC für brillenloses 3D-Vergnügen auf den Markt.

Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Zusätzlich zu neuen Xperia-Smartphones, einem Xperia-Tablet, dem Vaio Duo 11 Convertible und dem Tap 20 hat Sony zur IFA in Berlin zwei weitere Touchscreen-Produkte mit Windows 8 vorgestellt: ein Ultrabook und einen starken All-in-One-Computer mit 3D-Bildschirm, der keine Brille erfordert.

Sony Vaio T13 zum Streicheln

Wie Asus sein Zenbook mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm ausstattet, macht es auch Sony beim Vaio T13. Das größere Modell der Ultrabook-Serie bietet ein 13,3-Zoll-Display mit 1.366x768 Pixeln. Wie das herkömmliche T13 ohne Touch-Steuerung rechnet die neue Variante mit einem stromsparenden Intel Core i5-3317U Prozessor mit 1,7 Gigahertz und eingebautem Intel HD 4000 Grafikchip, ist jedoch auch mit anderen Komponenten wählbar. Das geht aus den zwei zusätzlichen Artikelnummern und Preisen hervor.

Das SVT1312V1ES, so die Bezeichnung des neuen Geräts mit Core i5, integriert 4 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und eine SSD mit 128 GB, was den Laptop besonders für den mobilen Einsatz interessant macht. Wieder mit dabei sind eine LAN-Schnittstelle, WLAN, Bluetooth, HDMI, VGA, jeweils ein USB-3.0- und -2.0-Port und ein Kopfhöreranschluss. Der Preis für das 323x226x18 Millimeter große und 1,5 Kilogramm leichte Notebook beträgt 999 Euro. Die übrigen erwähnten Konfigurationen sind mit Preisetiketten von 749 und 899 Euro versehen.

Neue Vaio-L-Serie

Die nächsten All-in-One-Rechner steuert die neue Vaio L-Serie mit zwei Varianten bei, die anders als der per Akku tragbare Vaio Tap 20 als fester Desktop gedacht ist. Entsprechend leistungsfähiger fällt auch die Bestückung des 24-Zoll-PCs aus. Ausgewählte Modelle locken mit einem brillenlosen 3D-Display mit Multi-Touchscreen und Full-HD-Auflösung, über das sich verschiedene 3D-Apps nutzen lassen. So auch das Spitzenmodell, in dem ein Intel Core i7-3630QM Prozessor mit 2,2 GHz, 8 GB RAM und eine Nvidia GeForce GT 540M Grafikkarte mit 1 GB eigenem Speicher werkeln. Mit 2 Terabyte Speicherplatz und einem Blu-ray-Brenner ist für die Sicherung größerer Datenmengen gesorgt. Blu-ray- und DVD-Inhalte erhalten außerdem per Knopfdruck eine 3D-Optik.

Zur Kommunikation fügt Sony Gigabit LAN, WLAN und Bluetooth hinzu, Peripherie lässt sich über HDMI-In und -Out, zwei USB-3.0-Ports, drei USB-2.0-Schnittstellen sowie Audioanschlüsse verbinden und auch Speicherkarten werden akzeptiert. Zum Fernsehempfang lässt sich die L-Serie dank Bravia-Bildprozessor und TV-Tuner ebenso nutzen, allerdings unterstützt dieser nur DVB-T. Um den Sound kümmern sich zwei Lautsprecher und ein Subwoofer. Mit dem Core i7 kostet der Touch-Computer 1.999 Euro, alternativ steht eine schwächere Ausführung für 1.499 Euro bereit. Eine kabellose Tastatur und eine Maus werden mitgeliefert.

Starten sollen die neuen Geräte Ende Oktober und somit pünktlich mit Windows 8.

(Saskia Brintrup)

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