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Skype übernimmt Gruppenchat-Dienst GroupMe

Nach dem Kauf des Videoanbieters Qik hat sich Microsoft-Tochter Skype nun ein weiteres Start-Up einverleibt, um seine Position im Smartphone-Bereich zu stärken. Mit der Übernahme des Gruppenchat-Dienstes GroupMe will der VoIP-Pionier sein Angebot um dessen Kommunikationstechnologie für mobile Endgeräte erweitern.

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Nach dem Kauf des Videoanbieters Qik hat sich Microsoft-Tochter Skype nun ein weiteres Start-Up einverleibt, um ihre Position im Smartphone-Bereich zu stärken. Mit der Übernahme des erst 2010 gegründeten kostenfreien Gruppenchat-Dienstes GroupMe will der VoIP-Pionier sein Angebot um dessen textbasierte Kommunikationstechnologie für mobile Endgeräte erweitern. Details zur Größenordnung der Übernahme nannten die Vertragspartner nicht.

Vereinfachte Gruppen-Kommunikation

GroupMe ähnelt der SMS-Alternative WhatsApp, bietet aber einige Besonderheiten und Zusatzfunktionen. Die zugehörige Smartphone-App ist für iOS, Android, BlackBerry sowie Windows Phone 7 erhältlich und erlaubt die Einrichtung von selbst definierten Gruppen, deren Mitglieder sich untereinander zentral über die Software austauschen können. Auch ein Versenden von Fotos ist möglich. Sämtliche Inhalte werden dabei über mobiles Internet übertragen. Alternativ ist zudem eine Übermittlung von Nachrichten per SMS möglich; allerdings steht dieses Feature derzeit nur in den USA zur Verfügung.

Gleiches gilt für die Konferenzoption, mit der sich schriftliche Chatgespräche durch Wahl einer einzigartigen und jeweils neu zugeordneten Rufnummer in Gruppentelefonate umwandeln lassen. Wiederum überall funktionsfähig ist das noch in der Beta-Phase befindliche Feature "Questions", welches die Eröffnung themenspezifischer Diskussionen anhand einer bestimmten Frage gestattet oder zur einfachen Planung von Treffen genutzt werden kann. Orte lassen sich dabei auf einer Karte eintragen. Weitere Informationen zu Funktionen von GroupMe stehen auf der Anbieter-Homepage zur Verfügung.

(Christian Wolf)

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