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Satellite U920t: Toshiba stellt Windows-8-Convertible vor

Toshiba hat bereits am Vortag der IFA in Berlin verschiedene Geräte-Neuheiten aufgefahren, darunter ein interessantes Convertible-Ultrabook mit Windows 8.

Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Einen Tag vor dem offiziellen Beginn der IFA hat Toshiba in Berlin verschiedene Geräte mit Windows 7 und Windows 8 ausgestellt. Direkt ins Auge stach darunter das neue Satellite U920t, ein kleiner Touchscreen-PC in Slider-Form mit Microsofts neuem Betriebssystem.

Satellite U920t startet im vierten Quartal

Das Satellite U920t fällt mit seinen Spezifikationen in die Ultrabook-Kategorie. Bestückt mit einem Intel Core Prozessor der Ivy-Bridge-Generation mit Intel HD 4000 Grafik, bis zu 8 Gigabyte (GB) RAM und einer SSD mit bis zu 256 GB tritt das rund 327x213x20 Millimeter große Gerät als Convertible auf. Schiebt der Nutzer den 12,5-Zoll-Touchscreen zurück, kommen Tastatur und Touchpad zum Vorschein und der Tablet-PC wird zum Mini-Notebook.

Mit den zwei Kameras mit 3,0 beziehungsweise 1,0 Megapixel hat der Slider dennoch Tablet-Charakter. Das Display punktet durch ein IPS-Panel mit großen Blickwinkeln und bietet eine Auflösung von 1.366x768 Bildpunkten. Eine Gorilla-Glas-Abdeckung von Corning, so wie sie Toshiba auch für Tablets nutzt, soll es vor Kratzern schützen. Zu den verfügbaren Ports zählen 2x USB 3.0, HDMI und ein Kartenleser, kommuniziert wird per WLAN. Wie uns Toshiba im Gespräch auf der IFA erklärte, soll später jedoch auch eine 3G-Version für mobiles Internet erscheinen. Zunächst ist allerdings die WLAN-Variante an der Reihe, die rund um den Release von Windows 8 im vierten Quartal erscheinen soll. Als Startpreis nannte das japanische Unternehmen 949 Euro.

Erster Eindruck: Das Satellite U920t wirkt leichter als gedacht

Wir konnten in Berlin ein Muster des Satellite U920t ausprobieren und waren überrascht, wie leicht das Gerät trotz des relativ hohen Gewichts wirkt. Für ein reines Tablet ist es allerdings doch etwas schwer und dick. Der Slider-Mechanismus macht einen soliden und stabilen Eindruck, der Touchscreen ließ sich problemlos und ohne zu haken zurückfahren. Ein Pluspunkt gegenüber Sonys Konkurrenten Vaio Duo 11 ist das Touchpad, darauf verzichtet das Vaio – genau wie das frühere EeePad Slider von Asus mit Android. Eine Tastaturbeleuchtung bieten beide.

(Saskia Brintrup)

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