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Samsung Galaxy S III LTE ab sofort bei Vodafone

Vodafone wird ab sofort das Samsung Galaxy S III LTE verkaufen. Im Frühjahr 2013 will der Düsseldorfer Netzbetreiber alle 81 Großstädte Deutschlands mit LTE versorgt haben.

Vodafone© Vodafone GmbH

Update 21. September: Verkauf vorgezogen

Überraschend hat Vodafone den Verkauf des Samsung Galaxy S III vorgezogen. Das Gerät wird ab sofort in den Vodafone-Shops zum Kauf angeboten. In einer Mitteilung ist "aus aktuellem Anlass" die Rede, womit eigentlich nur der ebenfalls am Freitag gestartete Verkauf des iPhone 5 gemeint sein kann. Im Vodafone-Online-Shop soll der Verkauf am Montag beginnen.

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Wenn am Freitag in vielen Telekommunikationsshops weltweit der Verkauf des iPhone 5 startet, wird hierzulande bei Vodafone schon längt daran gearbeitet, den nächsten Schritt zu gehen. Ab dem 29. September wird in den Shops des Mobilfunk-Netzbetreibers das Samsung Galaxy S III LTE angeboten, für das es nach Angaben von Vodafone bereits mehrere tausend Interessenten gibt.

Kostenpunkt: 669,90 Euro

Zunächst bietet Vodafone die LTE-Version des Galaxy S III nur in einer schneeweißen Version mit 16 Gigabyte internem Speicher an – für 669,90 Euro. Wer sich beim Kauf auch für einen passenden Smartphone-Tarif von Vodafone entscheidet, erhält das Telefon schon ab 49,90 Euro.

Als besonderes Special hat Vodafone die so genannten Doppelwochen gestartet. Wer sich bis zum 31. Oktober beim Kauf eines LTE-Smartphones auch für einen passenden Tarif mit Surf-Flatrate entscheidet, erhält für zwei Jahre die volle LTE-Geschwindigkeit und muss dafür keinen Aufpreis zahlen. Erst ab dem 25. Monat werden die regulär gültigen Gebühren für die LTE-Option fällig.

Darüber hinaus wird im Rahmen der Doppelwochen das zur Verfügung stehende Daten-Inklusivvolumen verdoppelt. So können Vodafone-Kunden zusätzlich bis zu 2 Gigabyte mit Höchstgeschwindigkeit von bis zu 50 Megabit pro Sekunde versurfen, um sich von den Vorzügen, die LTE bietet, überzeugen zu können. Vodafone realisiert das Angebot auch, um die Nachfrage an Smartphones und so die Vermarktung von Datentarifen zu forcieren. Technik-Chef Hartmut Kremling hatte auf der IFA gesagt: "Wenn man so will, stehen wir kurz vor einem Smartphone-Tsunami."

Aktuell versorgt Vodafone nach eigenen Angaben über zwei Drittel der größten Städte Deutschlands zu mehr als 50 Prozent mit LTE. Bis Ende 2012 sollen mehr als 90 Prozent der Fläche Deutschlands mit Breitband-Internet per Funk versorgt werden, wie Vodafones LTE-Chef Zoltan Bickel am Donnerstag in Köln sagte. Und Breitband bedeutet in diesem Fall, dass Download-Raten zwischen 10 und 20 Megabit pro Sekunde möglich sein sollen.

Vodafone setzt auf LTE 800

Schon im Frühjahr 2013 sollen alle 81 Großstädte der Bundesrepublik von einer LTE-Abdeckung profitieren können – auf Basis von LTE 800. Punktuell wird an häufig benutzten LTE-Standorten schon heute das Frequenzspektrum um 2.600 Megahertz zugeschaltet.

Für eine flachendeckende LTE-Versorgung sei es notwendig, etwa 50 Prozent der insgesamt 22.000 von Vodafone deutschlandweit betriebenen Basisstation mit LTE-Technik auszustatten, sagt Bickel. In vielen Regionen werde in diesem Zusammenhang ein Sprung von GSM- auf LTE-Versorgung gemacht. Eine Fallback-Lösung auf ein UMTS- oder HSDPA-Netz gibt es also nicht überall. Dort, wo heute noch keine GSM-Versorgung zu finden sei, werde es aber wohl auch in Zukunft keine LTE-Abdeckung geben, prognostiziert der Vodafone-Manager.


Sprachverbindungen über LTE wohl erst ab Ende 2013

Zu beachten ist, dass das LTE-Netz von Vodafone bis auf weiteres nur für den mobilen Datenverkehr genutzt werden kann. Voraussichtlich erst im zweiten Halbjahr 2013 sind auch Sprachverbindungen denkbar, wie Technikchef Kremling auf der IFA sagte. Es müssten zunächst noch Probleme beseitigt werden, die entstehen, wenn ein Telefonat aus einem LTE- und in UMTS-Netz überstellt wird.

(Hayo Lücke)

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