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Samsung: 750.000 Bada-Handys in Deutschland

Das eigenentwickelte Betriebssystem von Samsung, Bada, verkauft sich in Deutschland ordentlich. Auch die Zahl der Bada-Apps wurde auf inzwischen über 5.000 gesteigert.

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Wie man ein handliches Gerät mit vielen Extras und einem auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbaren Super AMOLED Display erfolgreich vermarkten kann, hat Samsung mit dem Wave S8500 bewiesen. Es kam vor zehn Monaten in den Handel und war das erste Gerät mit dem konzerneigenen Betriebssystem Bada. "Der Begriff Bada stammt aus dem Koreanischen und bedeutet so viel wie Ozean. Er soll die unendlichen Möglichkeiten einer offenen Handy-Plattform symbolisieren", erklärte Produkt-Manager Lars Rabach im Mai vergangenen Jahres bei einer Präsentation in Lissabon.

Knapp 3.000 kostenlose Bada-Apps

Seitdem ist viel passiert. Nicht nur, dass in Deutschland zwischenzeitlich 750.000 Endgeräte mit vorinstalliertem Bada-Betriebssystem verkauft wurden. Auch die Zahl der auf Bada-Telefonen nutzbaren Apps wurde auf fast 5.300 Stück erweitert, teilte Samsung am Montag mit. Knapp 3.000 davon sind kostenlos nutzbar, heißt es. Die neuesten Zugänge im SamsungApps-Store kommen vom Städteportal meinestadt.de und dem Versandhaus Otto.

Software-Updates kommen

Gute Nachrichten gibt es darüber hinaus für alle Nutzer der auf Android basierenden Telefone Galaxy 3 und Galaxy 5. Noch im Laufe dieses Monats soll ein Software-Update bereitgestellt werden. Allerdings nicht auf die neueste Version 2.3, sondern nur auf Android 2.2. Das Update wird für alle Geräte zur Verfügung stehen, die unabhängig von einem Netzbetreiber, also im Fachhandel, erworben wurden.

Neue Endgeräte angekündigt

An neuen Endgeräten schickt Samsung im Laufe der nächsten beiden Wochen sowohl das Google-Handy Nexus S als auch ein Dual SIM-Handy mit der Produktbezeichnung B7722 in den Handel. Ende April soll das Galaxy Gio in Deutschland erhältlich sein.

(Hayo Lücke)

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