Security

Reuters: Sicherheitsspezialist McAfee plant Stellenabbau

Der zu Intel gehörende Hersteller von Computer-Sicherheitslösungen McAfee hat angekündigt, einen Teil seiner Arbeitsplätze abzubauen. Über Details schweigt sich das Unternehmen noch aus.

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McAfee, weltweit zweitgrößter Hersteller von Sicherheitslösungen für Computer, hat gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters angekündigt, einen Teil seiner insgesamt rund 7.100 Arbeitsplätze abzubauen. Zum Umfang der Einschnitte äußerte sich die Intel-Tochter nur vage. Demnach sei ein "kleiner Prozentsatz" der Mitarbeiter betroffen.

Kampf gegen Flaute und Freeware

Weitere Details gab McAfee nicht bekannt. Wie viele andere Branchengrößen kämpft das Unternehmen derzeit mit der anhaltenden Flaute am PC-Markt. Während Hardware-Produzenten dabei ihre Hoffnung auf Besserung in den bevorstehenden Start von Windows 8 setzen, sorgt das neue Betriebssystem bei den Abwehrspezialisten für zusätzliche Verunsicherung.

So wird dieses erstmals mit einem kostenfreien Anti-Viren-Schutz ausgeliefert, der die Funktionen der bislang einzeln erhältlichen Programme Windows Defender und Microsoft Security Essentials unter einer gemeinsamen Oberfläche vereint. Microsoft sicherte zwar zu, Drittanbieter-Software, soweit vorhanden, stets Vorrang einzuräumen. Gleichwohl dürfte allein die Präsenz der inkludierten Gratis-Lösung den Druck auf das Geschäft mit Kauf-Software merklich erhöhen. Aktuelle Quartalszahlen zur derzeitigen Unternehmenslage will Intel am 16. Oktober veröffentlichen.

Eher abwartend gibt sich hingegen McAfee-Konkurrent Symantec. Der Branchen-Marktführer befindet sich nach einem Führungswechsel bereits mitten in der Umstrukturierungsphase. Gegenüber Reuters sagte ein Sprecher des für seine "Norton"-Produkte bekannten Unternehmens, man beobachte fortwährend und regelmäßig die aktuelle Marktsituation. Pläne zu Einsparungen beim Personal gebe es aber bisher nicht. Symantec legt seine Quartalsbilanz am 24. Oktober vor.

(Christian Wolf)

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