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"Rate Adaptive": Ende des DSL-Tarifdschungels?

Bis Ende 2008 will die Telekom alle ihre DSL-Kundenanschlüsse auf "Rate Adaptive Mode" (RAM) umstellen. Dann surfen alle mit variablen DSL-Geschwindigkeiten.

Notebook© Roman Hense / Fotolia.com
Bis Ende 2008 will die Deutsche Telekom alle ihre DSL-Endkundenanschlüsse auf "Rate Adaptive Mode" (RAM) umstellen. Derzeit sucht der Konzern nach rund 6.000 Test-Teilnehmern für eine halbjährige Probephase.

Variable Bandbreite

Zurzeit bietet die Telekom nur Anschlüsse mit Geschwindigkeiten an, die am Ort des Zugangs bei einer einmaligen Leistungsprüfung auch tatsächlich erreicht werden. Ergibt eine Prüfung für einen Haushalt etwa eine Downloadgeschwindigkeit von maximal 5.000 kBit/s, kann dort auch kein 6.000er DSL-Anschluss bezogen werden. Beim RAM kommt ein anderes Verfahren zum Einsatz: Die Leistungsqualität wird dabei vor jedem Verbindungsaufbau neu geprüft und entsprechend die schnellste verfügbare Bandbreite zugeordnet.

Der Endkunde muss bei dieser Technik zwar auf seine Bandbreitengarantie verzichten, erhält aber den Vorteil, immer mit der gerade schnellsten verfügbaren Anbindung surfen zu können. Weiterhin könnte sich das Verfahren positiv auf den derzeit herrschenden DSL-Tarifdschungel auswirken, da nicht mehr für jede Geschwindigkeit separate Pakete geschnürt werden müssen.

Telekom-Testkandidaten

Die derzeit gesuchten Testkandidaten grenzt die Telekom auf das eigene Clientel ein. Kunden anderer Provider wie etwa von Arcor, 1&1 oder freenet sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

(Filip Vojtech)

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