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Philips "Hue": Smart-LEDs per Smartphone steuern

Es werde Licht: Hersteller Philips stellt eine Lösung vor, mit der Smartphone-Nutzer ihre Wohnungsbeleuchtung fernsteuern können. Alles, was sie brauchen, finden sie im Starterset. Herzstück ist eine kostenlose App für Apple und Android aus dem Internet.

Welt© Julien Eichinger / Fotolia.com

Das Internet der Dinge ist sichtbar auf dem Vormarsch. Die Automobil-Industrie hat das Web für sich ebenso entdeckt wie Hersteller rund um das häusliche Umfeld. Der Elektronikkonzern Philips springt ebenfalls aufs Trittbrett und bringt die Smart-LED-Lösung "Hue" auf den Markt. Damit sollen Nutzer die Wohnungsbeleuchtung je nach Stimmung und Bedarf per Smartphone steuern können.

Kuschellicht und Wecksignal - Eine Frage der Einstellung

Für den Frühjahrsputz erstrahlt die Wohnung per Handy im hellen Licht, für den Kuschelabend wird stimmungsvoll gedimmt. Dazu reicht laut Philips die Hue-App aus dem App Store ab iOS 4.3 oder die Android-Variante für Android 2.3 oder höher, sowie spezielle Lampen samt "Smartbridge" aus dem "Hue"-Startpaket.

Das Basispaket beinhaltet drei Lampen mit 600 Lumen, die pro Stück etwa der Leistung von 50 Watt entsprechen sollen. Die Leuchtkörper werden in die Fassung geschraubt und mit Hilfe einer Box ("Smartbridge") per WiFi mit dem lokalen Netzwerk verbunden. Verbunden mit dem WLAN-Router, stellt sie den Kontakt zu den Lampen her.

Anschließend kommt die kostenlose Steuerungs-App zum Einsatz. Auch über das Internet lässt sich die Lampe laut Philips steuern – vorausgesetzt, die Nutzer registrieren sich auf der Philips-Webseite.



Die Idee hinter "Hue" – und wie Nutzer App, Box und Lampe einsetzen können.
Philips-Werbevideo in englischer Sprache. Quelle: Youtube.

Danach soll der Anwender seine Lichtideen frei entfalten können. Neben hellem und dunklem Dauerlicht ist etwa morgendliches Wecken per Licht statt Klingelton möglich. Auch als Erinnerung an Termine lässt sich ein Lichtsignal setzen, so der Hersteller.

Das Startpaket ist laut Philips ab sofort im Handel erhältlich. Pro Smartbridge lassen sich nach Herstellerangaben 50 Lampen steuern. Das Startpaket soll 199 Euro kosten, jede weiter Lampe schlägt mit 59 Euro zu Buche.

(Dorothee Monreal)

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