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Nokia Siemens Networks: Test von 100 Gbit/s über Distanz von 1.000 Kilometern

In einem Feldtest realisierten Nokia Siemens Networks und das finnische Wissenschaftsnetz Funet über eine Distanz von 1.000 Kilometern gleichzeitig Bandbreiten von 10 Gbit/s und 100 Gbit/s über Glasfaserleitungen.

Notebook© Roman Hense / Fotolia.com

Immer komplexere Forschungsprojekte an Universitäten benötigen immer mehr Bandbreite, eine schnelle Glasfaseranbindung der Standorte ist quasi unverzichtbar geworden. "Während die Nachfrage nach einer schnellen Datenübertragung ständig wächst, ist die Übertragung mit 100 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) bereits zu einer Grundvoraussetzung für Forschungs- und Wissenschafts-Netzwerke geworden", sagt Juha Oinonen, Manager bei dem finnischen Universitäts- und Forschungsnetzwerk Funet. Nun gaben der Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) und Funet einen Erfolg bei der Bereitstellung von hohen Bandbreiten über große Distanzen bekannt.

Teststrecke über 1.000 Kilometer

In einem Feldversuch von NSN und Funet kamen auf einer Distanz von 1.000 Kilometern gleichzeitig Glasfaserleitungen mit Bandbreiten von 10 Gbit/s und 100 Gbit/s zum Einsatz. Funet konnte damit demonstrieren, dass das bestehende eigene Netz auch fit ist für zukünftige Anforderungen und das Arbeiten mit komplexen Daten für wissenschaftliche Projekte.

Bei dem 100 Gbit/s-Test wurde der 100GbE Transponder von NSN zusammen mit der DWDM (dense wavelength division multiplexing) Plattform hiT 7300 verwendet. In einem zweiten Test konnte NSN zeigen, dass sich die Plattform auch problemlos mit 100 Gbit/s-Transpondern von Drittanbietern kombinieren lässt.

(Jörg Schamberg)

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