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Neuer D-LINK AP: Internet in Eis und Sahara

Der neue WLAN-Access-Point von D-Link ist kein Zuckerpüppchen. Permafrost und Wüstenhitze sollen ihm nichts ausmachen. Aber das hat auch einen Preis.

Notebook© Roman Hense / Fotolia.com

Ob Hitze, Staub oder Wasser: Der neue WLAN Access Point (AP) DAP-3690 des Netzwerkexperten D-Link versorgt die Nutzer auch unter widrigen Umständen mit einem drahtlosen Internetzugang. Allerdings nicht zum Nulltarif: Für das Raubein muss der Kunde ziemlich tief in die Tasche greifen.

Staub und Wasser lassen ihn kalt

Dafür soll das 2,53 Kilogramm schwere Gerät sein Potential auch dort entfalten, wo herkömmliche Bürogeräte schlappmachen - etwa auf Industriegeländen, in Veranstaltungshallen, Flughäfen und anderen Umgebungen mit Outdoor-Charakter. Dort kann der 25 x 22 x 7 Zentimeter große AP auch an Masten oder Wänden installiert werden.

Laut Hersteller verrichtet er unbeirrt seinen Dienst, auch bei Staub, kurzfristigem Untertauchen in Wasser und widrigen Temperaturen von -40 bis +60 Grad Celsius. Vier abnehmbare Antennen sollen die optimale Signalabdeckung sicherstellen. Gefunkt wird simultan im 2,4- und 5-Gigahertz-Frequenzband mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde. Mit an Bord sind zwei Gigabit Ethernet Ports, die das Gerät per Power over Ethernet auch mit Strom versorgen können. Ein Stromkabel ist somit nicht zwingend erforderlich.

Diverse Sicherheitsfunktionen mit an Bord

Zur Kontrolle und Verwaltung kann der Administrator sowohl D-Link-Programme wie D-View, AP Manager II oder AP Array, aber auch Web-Browser oder Telnet verwenden, so D-Link. Diverse Sicherheitsfunktionen - RADIUS-basierte Authentifizierung, WPA/WPA2-Verschlüsselung, MAC-Adress-Filterung oder WLAN-Segmentierung – halten blinde Passagiere draußen.

Erhältlich ist der Outdoor-AP in DAP-3690 ab sofort in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Kostenfaktor liegt bei 1.230 Euro. Im Online-Handel ist der Ledernacken-AP ab 1.027,10 Euro erhältlich.


(Dorothee Monreal)

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