Notebooks

Neue Notebooks von 349 bis 2.299 Euro

Toshiba baut in die neuen Consumer-Laptops mit Displays von 10,1 bis 17,3 Zoll noch Intels Core i-Prozessoren der zweiten Generation sowie Atom- und AMD-CPUs ein, Asus setzt bereits auf die neuen Intel Ivy Bridge-Prozessoren und hat neue Modelle mit externem Subwoofer und für Gamer im Programm.

Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Toshiba und Asus haben neue Laptops in verschiedenen Größenklassen und Ausstattungsvarianten vorgestellt. Bedient sich Toshiba für seine Consumer-Modelle vom Netbook bis hin zum Desktop-Ersatz noch an Intels Core i-Prozessoren der zweiten Generation sowie Atom- und AMD-Exemplaren, setzt der Hersteller aus Taiwan bereits auf die neuen Intel Ivy Bridge-CPUs. Neu im Programm sind Multimedia-Notebooks für Musikfans und Gaming-Rechner, die jeweils in zwei Größen zu haben sind.

Asus N6 mit separatem Subwoofer

Mit der schwarzen N6-Reihe hat Asus seine N-Laptops mit Fokus auf der Musikwiedergabe aktualisiert. Im Asus N55SF Test haben wir bereits einen Vorgänger aus der N5-Multimedia-Serie mit externem Subwoofer und Soundtechnik von Bang & Olufsen ausprobiert. Auch die jetzt folgenden Modelle werden mit der kleinen, schwarzen Bassrolle geliefert, die über ein Kabel angeschlossen wird, sind aber schlanker geraten. Ebenfalls übernommen hat Asus die gerade im Multimedia-Bereich selten anzutreffende Display-Entspiegelung. Die N6-Notebooks sind mit 15,6 beziehungsweise 17,3 Zoll großem Bildschirm erhältlich und liefern jeweils 1.920x1.080 Pixel und somit Full HD.

DVD oder Blu-ray

Unabhängig von der Größe ist ein Intel HM76-Chipsatz mit Intel i7-3610QM Prozessor mit 2,3 Gigahertz (GHz) verbaut, den der Chip-Hersteller bereits im 22-Nanometer-Verfahren fertigt. 8 Gigabyte (GB) RAM sind ebenfalls Merkmal aller Ausführungen, die übrigen Komponenten variieren. So bringt der 15,6-Zöller N56VM-S4032V für 1.049 Euro eine Nvidia GeForce GT 630M Grafikkarte mit 2 GB Speicher, eine 750-GB-Festplatte sowie einen DVD-Brenner mit, während das N56VZ-S4044V zum Preis von 1.149 Euro mit einer GT 650M und einem Terabyte (TB) Speicherplatz bestückt ist. In der 17,3-Zoll-Klasse verwendet Asus ausschließlich die GT 630M, hält mit dem N76VM-V2G-T1024V für 1.099 Euro und dem N76VM-V2G-T1008V für 1.219 Euro aber ebenfalls Kombinationen aus 750 GB Festplattenspeicher und DVD-Laufwerk sowie 1-TB-HDD und Blu-ray-Spieler bereit.

Neben HDMI, VGA, einem Kartenleser sowie Schnittstellen für Mikrofon und Kopfhörer zählen vier USB-3.0-Ports zur Ausstattung. Kommuniziert wird per Gigabit LAN, WLAN oder Bluetooth. Die Akkulaufzeit soll bei bis zu fünf Stunden liegen.

Asus G55 und G75 Gaming-Laptops mit SSD oder HDD

Full HD-Displays, einen Blu-ray-Player und den aktuellen Quad-Core-Prozessor i7-3610QM beschert Asus auch den neuen Republic of Gamers Notebooks mit HM77-Chipsatz, die die Computerspiele wahlweise auf einer Fläche von 15,6 Zoll (G55) oder 17,3 Zoll (G75) darstellen. Beide Größen können mit einer Nvidia GeForce GTX 660M oder einer GTX 670M mit 2 GB VRAM geordert werden, wobei die stärkere Grafikkarte mit einer SSD mit 256 GB samt 1-TB-Festplatte einhergeht. Die teuerste Ausführung G75VW-91026V für 2.299 Euro kommt als 3D-Modell mit 3D-Display und Nvidias neuer LightBoost-Technik, die Shutter-Brillenträgern ein helleres Bild verspricht. Das kleinere G75VW-T1040V schlägt mit 2.019 Euro zu Buche. Im G55VW-S1073V im 15,6-Zoll-Format für 1.579 Euro und im 17,3-Zoll-Gerät G75VW-T1124V für 1.699 Euro werden die Daten auf einer herkömmlichen HDD mit einer Kapazität von 750 GB abgelegt. Die Anschlussvielfalt deckt sich größtenteils mit den Multimedia-Kollegen, zusätzlich ist jedoch ein DisplayPort vorhanden. Abgerundet wird die Stückliste mit einem integrierten Subwoofer und einer beleuchteten Tastatur.

Als Betriebssystem ist auf allen neuen Asus Notebooks Windows 7 Home Premium 64-bit vorinstalliert. Marktstart ist Anfang Mai.

Toshiba holt wie üblich zum Rundumschlag aus und launcht zwei neue Notebook-Familien für Privatnutzer. Für Multimedia-Anwendungen vorgesehen ist die Satellite-Reihe L8, die 17,3 Zoll große Laptops mit 1.600x900-Pixel-Display (HD+) oder einem 15,6-Zoll-Bildschirm mit HD-Auflösung umfasst.

Neue Toshiba Satellite L-Notebooks

Sowohl das Satellite L850 als auch das größere L870 verlassen sich auf einen Intel Core i5-2450M Prozessor mit 2,5 GHz, an Intels Ivy Bridge hat sich das japanische Unternehmen demnach noch nicht bedient. Als Grafikkarte dient jeweils eine AMD Radeon HD 7670M, an Arbeitsspeicher gesteht Toshiba den Modellen 8 GB DDR3-RAM zu. Den Festplattenspeicher stuft der Anbieter von 500 bis 640 GB beziehungsweise 640 bis 750 GB ab, die Preise liegen bei 799 bis 899 Euro. Zwei USB-3.0-Ports, einmal USB 2.0 sowie ein DVD-Laufwerk ist in allen Modellen zu finden. Zur Kommunikation bringen die schwarzen, silberfarbenen oder blauen Rechner Gigabit LAN, ein WLAN-Modul mit Unterstützung der Funkstandards 802.11 b/g/n sowie Bluetooth 4.0 mit.

Mit vergleichbarer Schnittstellenauswahl und einem Intel Core i3-2367M mit 1,4 GHz und Intel HD 3000 Grafikchip kann das weiße Satellite L830 mit 13,3-Zoll-Bildschirm für 699 Euro aufwarten. Ein optisches Laufwerk ist mit an Bord, hinzu kommen 4 GB RAM und 500 GB Speicherplatz.

Als günstige Alternative zu den L8-Geräten hält Toshiba die Satellite L775D-Reihe mit 17,3-Zoll-HD+-Bilschirm und AMD Prozessor bereit. Auf Käufer warten zwei neue Konfigurationen mit AMD A8-3520M Quad-Core-Prozessor und integrierter Radeon HD 6620G Grafik für 699 Euro, einmal in grau und einmal in weiß.

Satellite C8-Reihe ab 499 Euro

Die neue Satellite C8xx-Familie mit 15,6- und 17-Zöllern mit Intel CPU adressiert der Hersteller an Einsteiger. Core i5- oder i7-Modelle mit vier Kernen sucht der Nutzer hier vergeblich, stattdessen stehen Pentium- und Core i3-Prozessoren auf der Karte. Wer Grafikkarten mit dedizierten Speicher wünscht, muss sich ebenso woanders umschauen. Obligatorisch ist eine integrierte Intel HD Grafik mit HDMI- und VGA-Ausgang. Die wahlweise weißen oder schwarzen Laptops verschnüren 4 GB Arbeitsspeicher und 500 bis 640 GB Speicherplatz sowie einen DVD-Brenner und eine HD-Webcam in ihren Gehäusen. Die Preise schwanken zwischen 499 und 599 Euro. Eine ähnliche Zielgruppe wird mit den 15,6 und 17,3 Zoll großen C660D- und C670D-Notebooks mit AMD E-300 APU mit Radeon HD 6310 Grafikchip anvisiert, die zu Preisen von 449 bis 499 Euro 4 GB RAM und 320 bis 500 GB Festplattenspeicher aufweisen.

Last but not least hat sich Toshiba im Netbook-Feld betätigt und die NB5-Serie, aus der wir das Toshiba NB550D getestet haben, um vier weitere NB-520-Modelle mit dem neuen Intel Atom N2600 Dual-Core-Prozessor mit 1,6 GHz ergänzt. Für 399 Euro gibt es das 10,1-Zoll-Netbook mit Harman/Kardon-Lautsprechern und zehnstündiger Akkulaufzeit in braun, limettengrün, blau oder als orangefarbene Version. Mit dem gleichen Atom Prozessor werden darüber hinaus die drei neuen NB510-Netbooks in schwarz, blau und rot ohne verbessertem Sound ausstaffiert. Auch die Sleep-and-Charge-Funktion der drei USB-2.0-Ports – USB 3.0 ist nicht verfügbar – entfällt. Außerdem sinkt die Akkulaufzeit und eine auf maximal neun Stunden, der Verkaufspreis respektive auf 349 Euro.

Toshiba stattet den Großteil seiner Laptops mit Windows 7 Home Premium 64-bit aus und verkauft sie – je nach Modell – ab sofort oder ab Mitte Mai mit einer zweijährigen Garantie. Lediglich die NB510-Familie schwenkt Netbook-typisch auf Windows 7 Starter um.

(Saskia Brintrup)

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