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MWC: Sony Ericsson zeigt Xperia pro, neo & play

Sony Ericsson präsentierte zum Start des MWC in Barcelona drei neue Xperia-Smartphones mit Android 2.3 und ganz speziellen Merkmalen: das Playstation-Phone Xperia play, den QWERTZ-Slider Xperia pro und das Xperia neo.

Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Mit der Vorstellung des Xperia arc auf der CES Anfang Januar gab Sony Ericsson bereits eine erste Kostprobe der diesjährigen Speisekarte; wie erwartet wurde der Hauptgang nun auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona serviert. Das Menü: Drei neue Xperia-Smartphones für die unterschiedlichsten Geschmäcker. Zur Auswahl stehen das Slider-Modell Xperia pro mit physischer QWERTZ-Tastatur, der Multimedia-Androide Xperia neo und das Playstation-Smartphone Xperia play. Bei allen drei Geräten wurde ein Display mit Sonys Bravia-Technologie verbaut, das für besondere scharfe Darstellung, satte Farben und hohe Kontraste sorgen soll. Erfreulich außerdem: Anders als im Vorjahr präsentiert Sony Ericsson seine Xperia-Neulinge ausschließlich mit der aktuellsten Android-Variante 2.3 Gingerbread.

Übersicht

Seite 1 - Xperia pro
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Kommunikationsspezialist mit QWERTZ

Das 140 Gramm schwere Xperia pro kommt im 3,7-Zoll-Format und verfügt über einen kapazitiven TFT-Touchscreen mit einer Auflösung von 854 x 480 Pixeln und 16 Millionen Farben. Angetrieben wird der 120 x 57 x 13,5 Millimeter messende Mini-Computer durch einen Qualcomm-Prozessor vom Typ Snapdragon mit 1 Gigahertz (GHz) Taktrate. Der interne Speicher beträgt 320 Megabyte (MB) und ist wie üblich per microSD-Karte auf maximal 32 Gigabyte (GB) erweiterbar.

Bereits im Lieferumfang enthalten ist ein 8-GB-Speichermodul, das etwa ausreichend Platz für Apps sowie einige Schnappschüsse beziehungsweise HD-Videoaufnahmen in 720p mit der 8,1-Megapixel-Linse bietet. Die Kamera ist mit einem CMOS-Sensor vom Typ Exmor R ausgerüstet und soll selbst bei schlechten Lichtverhältnissen noch qualitativ hochwertige Fotos liefern. Bei Bedarf kommt zudem ein LED-Blitzlicht zum Einsatz.

Ab März weltweit erhältlich

In Sachen Konnektivität finden sich GPRS, EDGE sowie UMTS / HSDPA mit einer Maximalgeschwindigkeit von 7,2 Megabit pro Sekunde, aGPS, Bluetooth, WLAN in den Standards 802.11b/g/n sowie eine HDMI-Schnittstelle für die Kopplung mit Fernseher oder Projektor. Für Unterhaltung sorgen unter anderem ein UKW-Radio mit RDS, Musik- und Videoplayer sowie einige 3D-Spiele.

Die maximale Akkulaufzeit beträgt laut Sony Ericsson im Standby bis zu 18 Tage; bei Gesprächen gehen spätestens nach sieben Stunden die Lichter aus. Das Xperia pro soll weltweit ab März erhältlich sein. Preis: noch unbekannt.

Wer sich prinzipiell für das Xperia pro begeistern kann, allerdings gern auf die physische QWERTZ-Tastatur verzichtet, dürfte mit dem Schwestermodell Xperia neo das richtige Gerät gefunden haben. Dieses gleicht nahezu vollständig seiner Schwester, wiegt allerdings nur 126 Gramm und ist mit Maßen von 116 x 57 x 13 Millimeter etwas kompakter.

Technisch fast baugleich zu Xperia pro

Mangels zusätzlicher Slider-Klaviatur erfolgen sämtliche Eingaben über den kapazitiven 3,7-Zoll-Touchscreen, der wie beim pro mit 854 x 480 Pixeln und 16 Millionen Farben auflöst. Die weitere Ausstattung umfasst eine Qualcomm-CPU mit 1 Gigahertz (GHz) Taktrate, 320 Megabyte (MB) Speicherplatz, 8,1-Megapixel-HD-Kamera mit LED-Blitzlicht und Exmor R-Sensor, aGPS, Bluetooth, WLAN in den Standards 802.11b/g/n, HDMI-Schnittstelle und 3,5-Millimeter-Kopfhörerbuchse.

Mobiles Internet steht maximal in UMTS-Geschwindigkeit mit bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) zur Verfügung. Die maximale Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller bis zu 18 Tage im Standby-Modus; bei Gesprächen ist nach knapp sieben Stunden ein Netzkontakt erforderlich.

Das Xperia neo ist hierzulande voraussichtlich ab dem zweiten Quartal erhältlich. Zum Preis schweigt sich Sony Ericsson noch aus.

Dritter und ungewöhnlichster Neuzugang in der SE-Produktpalette ist das Xperia play. Das im Design eines Playstation-Controllers inklusive Steuertasten gestaltete Slider-Smartphone setzt voll auf Unterhaltung und erlaubt das Spielen von zahlreichen Playstation-Klassikern auch unterwegs. Bereits zum Verkaufsstart des Gerätes sollen rund 50 Titel im Android Market zur Verfügung stehen, darunter auch bekannte Spiele wie der Fußballklassiker EA Fifa.

Gewichtiges Controller-Design

Das Design drückt allerdings auch aufs Gewicht: mit 175 Gramm bringt das play einiges auf die Waage. In den Abmessungen bleibt es mit 119 × 62 × 16 Millimeter noch Hosentaschentauglich. Für detaillierte Darstellungen und ausreichend Anzeigefläche sorgt ein 4 Zoll messender TFT-Touchscreen mit 16 Millionen Farben und einer Auflösung von 854 x 480 Pixeln. Der integrierte Speicherplatz beträgt lediglich 400 Megabyte – wer viele verschiedene Spiele installieren will, wird somit recht schnell auf eine microSD-Karte mit bis zu 32 Gigabyte (GB) ausweichen müssen.

Die weiteren Ausstattungsmerkmale umfassen unter anderem eine 5,1-Megapixel-Kamera mit LED-Blitzlicht, Bluetooth, aGPS, 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss und Medienplayer. Ausflüge ins mobile Web sind mit GPRS, EDGE oder UMTS / HSDPA möglich.

Die maximale Akkulaufzeit beträgt rund 18 Tage im Standby; bei Dauergesprächen versagt das Xperia play spätestens nach 8,5 Stunden mangels Energie seinen Dienst. Zum Preis des Gerätes gibt es noch keine Informationen. Weit weniger bedeckt hielt sich Sony Ericsson in Sachen Verfügbarkeit. Demnach stehen erste Exemplare bereits ab März in den Regalen - etwa bei US-Provider Verizon. In Deutschland kommt das Zocker-Smartphone voraussichtlich erst im zweiten Quartal in die Läden.

(Christian Wolf)

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