News

Microsoft: "Surface"-Tablet kommt Ende Oktober

In einem Bericht an die US-Börsenaufsicht hat Microsoft den Marktstart des neuen Tablet-PCs "Surface" konkretisiert. Demnach sind die Flachrechner ab Ende Oktober erhältlich - ob zunächst nur in den USA oder auch anderen Ländern bleibt aber unklar.

Microsoft© Microsoft

Im Juni überraschte Microsoft die Fachwelt mit der Vorstellung des neuen Tablet-PCs "Surface" und kündigte an, das Gerät zeitgleich mit dem kommenden Windows 8 auszuliefern. In einem Bericht an die US-Börsenaufsicht bestätigte der Redmonder Konzern nun, dass der offizielle Verkaufsbeginn von "Surface" mit dem Marktstart von Windows 8 zusammenfällt.

"Surface" ab 26. Oktober erhältlich

"Die nächste Version unseres Betriebssystems, Windows 8, ist am 26. Oktober erhältlich. Zur gleichen Zeit werden wir mit dem Verkauf von Surface beginnen, einer Geräte-Reihe, die von Microsoft selbst entwickelt und hergestellt wird", heißt es in dem Dokument. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft verfügbar ist damit jedoch lediglich die "Surface"-Variante auf ARM-Basis mit Windows RT. Die leistungsstärkere Intel-Version mit Windows 8 Pro soll erst drei Monate später zu haben sein.

In welchen Ländern das Tablet erhältlich sein wird, bleibt allerdings weiterhin unklar. Bisher bekannt ist lediglich, dass der Verkauf in den USA sowohl in den Microsoft-Läden als auch online und weltweit in "ausgewählten Online Stores" starten soll. Gleichermaßen keine neuen Informationen gibt es in Sachen Preisgestaltung. Microsoft hatte zuletzt mitgeteilt, sich hier am Niveau vergleichbarer Konkurrenzmodelle zu orientieren. Völlig aus der Luft gegriffen sind hingegen die "Surface"-Preise zwischen umgerechnet rund 840 bis 1.800 Euro, mit denen der schwedische Online-Shop Webhallen.com seit vergangener Woche für Furore sorgt.

Im Rahmen des Börsenberichts unterstrich Microsoft derweil erneut, sich des Risikos bewusst zu sein, mit der "Surface"-Strategie möglicherweise bisherige Hardware-Partner zu verprellen. Die zunehmende Verbreitung von Tablet-Computern gefährde aber den Verkauf von Windows-Lizenzen – einen der Hauptumsatzbringer des Unternehmens. Ziel sei es daher, über eine einheitliche Plattform ein konsistentes Bedienungskonzept anzubieten, das sich nahtlos über jeden angebotenen Formfaktor erstrecke, egal ob PC, Windows Phone, Xbox 360 oder Surface, und so Kunden sowie Entwickler erfolgreich an sich zu binden.

(Christian Wolf)

Kommentieren Community

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!



Weitere Infos zum Thema
Zum Seitenanfang