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LG: Größeres Ultrabook und 3D-Laptops zur CES

Die bislang vorgestellten Ultrabooks verfügen maximal über ein 13,3-Zoll-Display; das neue LG Z430 liefert einen 14-Zoll-Bildschirm. Mit zur Messe nimmt der Hersteller auch ein 3D-Notebook für räumliche Effekte ohne Brille.

Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Dass das Jahr 2012 im Allgemeinen und die CES in Las Vegas im Speziellen neue Ultrabooks hervorbringen wird, machte Intel bereits im vergangenen Jahr deutlich. Dabei wurden auch neue Varianten in Aussicht gestellt – zum Beispiel mit größeren Bildschirmdiagonalen. Ein Vertreter der neuen Modelle ist das LG Z430: Während alle bislang erhältlichen Ultrabooks maximal 13,3 Zoll große Displays spendieren, integriert der neue Laptop einen 14-Zoll-Bildschirm. Die weiteren Notebook-News von LG drehen sich um das Thema 3D. Konkurrenz bekommt zum Beispiel das Toshiba Qosmio F750 (Test), da LG seinen 3D-ohne-Brille-Kurs vom Monitor- auf den Mobil-Bereich übertragen hat.

LG Z430: Großer Bruder des Z330

Kurz vor Messestart hat LG das Z430 genannte Ultrabook angekündigt. Anfang Dezember deutete sich bereits das LG Z330 mit 13,3-Zoll-Bildschirm an. Die größere Version verspricht Intel Core i5- oder i7-Performance und eine Boot-Zeit von lediglich 12 Sekunden. In der Produktvorstellung erwähnt LG neben SSDs auch HDDs mit bis zu 500 Gigabyte (GB), womit LG nach Acer der zweite Hersteller ist, der herkömmliche Festplatten in seinen Ultrabooks verbaut. Das dürfte auch günstigere Konfigurationen beisteuern. Trotz 14-Zoll-Display soll das 19,9 Millimeter (mm) dünne und 1,5 Kilogramm (kg) leichte Gerät bezüglich der Ausmaße einem 13-Zoll-Subnotebook entsprechen. Weitere technische Details und ein Hands-on der fünf ersten Ultrabooks liefert unsere Ultrabook-Seite.

Brillenloses 3D-Vergnügen zum Mitnehmen

Mit 3D ohne Brille hat sich der Anbieter bereits beim LG Optimus 3D (Test) Smartphone und Monitoren wie dem LG DX2500 beschäftigt. Mit dem A540 erhält die Technik nun auf einem 15,6-Zoll-Notebook mit Full-HD-Bepixelung Einzug. Alternativ steht das 2,6 kg schwere Gerät auch als 3D-Version mit Polarisationsverfahren oder aber als 2D-Ausführung mit IPS-Bildschirm bereit. Zu den technischen Daten zählen ein Intel Core i5 oder ein i7-Quad-Core-Prozessor, bis zu 8 GB RAM und eine Nvidia GT 555M Grafikkarte. Darüber hinaus liefert der Laptop eine Software, mit der sich 3D-Videos und -Fotos bearbeiten lassen.

Ebenfalls für 3D-Content, dann aber mit Brille, ist das LG P535 geeignet. Der Laptop stammt auch aus der 15,6-Zoll-Klasse und ist mit 2,2 kg Gewicht und einer Höhe von 24 mm für ein 3D-Notebook schlank geraten. Im Gehäuse stecken ein Intel Prozessor der Serien i3, i5 oder i7, bis zu 8 GB Arbeitsspeicher und maximal 1 Terabyte Speicherplatz. Als Grafiklösung dient entweder Intels auf der CPU integrierter Chip, eine Nvidia GeForce GT 610M oder eine 630M. Hinzu kommt ein DVD-Laufwerk.

Die LG Ultrabooks und die 3D-Laptops werden laut Hersteller noch innerhalb des ersten Quartals weltweit ausgeliefert. Preise nannte LG jedoch noch nicht.

(Saskia Brintrup)

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