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Intel: "Haswell" bringt 10-Watt-CPU für Ultrabooks

Die aktuellen "Ivy Bridge"-Ultrabook-Prozessoren sind mit einer Thermal Design Power von 17 Watt schon sehr sparsam. Mit der nächsten Generation in 2013 sinkt die Energieaufnahme weiter, so dass noch dünnere und leichtere Geräte gebaut werden können.

Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Dass Ultrabooks im kommenden Jahr noch sparsamere Prozessoren mit dem Codenamen Haswell erhalten werden und dadurch mit längeren Standby-Zeiten auftrumpfen sollen, verriet Chip-Hersteller Intel bereits auf dem Intel Developer Forum (IDF) 2011 – noch bevor die derzeit aktuelle, dritte Prozessor-Generation Ivy Bridge fertiggestellt war. Auf dem diesjährigen IDF gibt Intel nun weitere Details zur vierten Core-Generation bekannt.

Dünnere und leichtere Ultrabook

Während der Umstieg von Sandy Bridge zu Ivy Bridge einem "Tick" im Tick-Tock-Modell entsprach, der Verkleinerung der Strukturbreite, führt das "Tock" der Haswell-Generation eine neue Mikroarchtitektur ein. Verglichen mit Sandy-Bridge-Prozessoren soll der Stromverbrauch auf ein Zwanzigstel sinken. Wie die Ivy-Bridge-Chips werden auch die neuen Prozessoren im 22-Nanometer-Verfahren gefertigt und beherbergen einen HD-Grafikchip. Für Ultrabooks wird es wieder spezielle, noch sparsamere Modelle geben. Diese benötigen laut Intel nur etwa 10 Watt, die maximale Thermal Design Power der aktuellen Reihe liegt bei 17 Watt. Durch die Senkung sollen sich noch dünnere und leichtere Ultrabooks, Tablet-PCs und Convertible-Geräte bauen lassen, die außerdem eine längere Akkulaufzeit bieten.

Darüber hinaus treibt Intel die Entwicklung von Zusatzfunktionen für Ultrabooks und andere PC-Systeme an. In der Vergangenheit zeigte das US-Unternehmen beispielsweise Shopping mit Augmented-Reality-Funktionen. In San Fransisco folgte zusammen mit MasterCard eine Demonstration von PayPass: Das NFC-basierte Zahlungssystem trifft auf Intels  Identity Protection Technology und soll mit einem entsprechend ausgerüsteten Ultrabook sicheres Onlineshopping ermöglichen. Mit einem neuen Software Development Kit für alternative Steuerungsmethoden, das für das kommende Quartal geplant ist, sollen sich zudem Gesten-Interaktionen, Gesichts- und Spracherkennung weiter verbreiten. Letztere erscheint demnächst in den USA auf dem Dell XPS 13 (Test), als eine für Intel-Prozessoren angepassten Variante von Nuance Dragon Assistant in der Beta-Phase.

(Saskia Brintrup)

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