News

IBM hat wenig Spaß mit der Hardware

Auch "Big Blue" kann sich den wirtschaftlichen Problemen in Europa und andernorts nicht entziehen. Problematisch ist besonders das Hardware-Geschäft.

Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Umsatz geht zurück

Insgesamt musste IBM einen Umsatzschwund im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 5 Prozent auf 24,7 Milliarden Dollar verkraften (18,9 Milliarden Euro), wie das US-Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Aktie fiel nachbörslich um mehr als 3 Prozent.

Auch andere Hersteller haben derzeit mit einer schwachen Nachfrage nach Computern zu kämpfen, darunter der Rivale Oracle, der den Server-Spezialisten Sun Microsystems geschluckt hatte. Dank Kosteneinsparungen blieb der Gewinn von IBM aber nahezu stabil bei unterm Strich 3,8 Milliarden Dollar.

Unter anderem das Europa-Geschäft lahmt

Besonders mau lief es wie schon im vorangegangenen Quartal in der Region Europa, Naher Osten und Afrika. Konzernchefin Ginni Rometty zeigte sich dennoch für den Rest des Geschäftsjahres zuversichtlich: "Wir sehen gute Möglichkeiten mit eine starken Produktpalette." Sie bestätigte die operative Gewinnprognose fürs Gesamtjahr.

"Big Blue", wie der Konzern auch genannt wird, gilt wegen seiner breiten Angebotspalette als Gradmesser für die gesamte IT-Branche. Das meiste Geld verdient der Konzern mit Dienstleistungen wie dem Betrieb von Rechenzentren. Aus dem wenig einträglichen Geschäft mit Computern für Verbraucher hat sich IBM dagegen zurückgezogen.

(Hayo Lücke)

Quelle: DPA

Kommentieren Community

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!



Zum Seitenanfang