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HTC One S macht Probleme

Die im "Micro Arc Oxidation"-Verfahren aufgetragene Beschichtung des HTC One S platzt offenbar teilweise von einigen Geräten ab. Betroffene Kunden können ihr Gerät kostenlos umtauschen, verspricht der Hersteller.

SMS© TristanBM / Fotolia.com

"Es ist das eine Smartphone, das man braucht", hatte HTC-Chef Peter Chou Ende Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona gesagt. Die Rede war vom HTC One, das in drei Produktvarianten (S, X und V) dafür sorgen soll, dass der thaiwanische Konzern verlorenes Terrain auf dem Smartphone-Markt zurückgewinnt. Doch ausgerechnet die eigene Technik sorgt aktuell für einen Image-Schaden.

Neue Oberfläche macht Probleme

In verschiedenen Online-Foren sind Fotos des HTC One S aufgetaucht, auf denen deutlich sichtbar ist, wie die im so genannten "Micro Arc Oxidation"-Verfahren aufgetragene Beschichtung des Geräts an verschiedenen kleineren Stellen des Aluminium-Gehäuses abgeplatzt ist. Die eigentliche Idee von HTC war und ist, dass das HTC One durch das neuartige Verfahren deutlich widerstandsfähiger wird, um es besser vor Kratzern und Abnutzungserscheinungen zu schützen. Doch das hat offenbar bei einigen Geräten nicht geklappt. Der Hersteller gelobt (Nach)Besserung.

"Das Oberflächenfinish des One S wurde im Labor mit dem Ergebnis getestet, dass die Härte der Oberfläche ähnlich der von Keramik ist. Hart bedeutet aber nicht, dass es unmöglich ist, die Oberfläche zu beschädigen. HTC nimmt das Thema Qualität sehr ernst und bietet allen Kunden eine sofortige Behebung des Problems an. Zudem werden Änderungen im Verarbeitungsprozess vorgenommen, um dieses mögliche Problem in Zukunft auszuschließen", heißt es in einer Stellungnahme des Smartphone-Herstellers.

Kostenloser Austausch möglich

Weiter heißt es, dass nur vereinzelte Geräte von der Problematik betroffen seien. "Wir werden jedes Problem, das wir von unseren Kunden gemeldet bekommen, versuchen sofort zu beheben." Konkret heißt das: ein kostenfreier Umtausch betroffener Geräte ist möglich. Betroffen sind nach derzeitigen Erkenntnissen nur Geräte mit schwarzer Ummantelung. Geräten mit grauer Hülle sind offenbar nicht betroffen.

(Hayo Lücke)

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