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Hinweise auf neues iPhone und iPad im September

Die Finanznachrichtenagentur "Bloomberg" und verschiedene US-Technikblogs berichten, dass Apple am 12. September ein neues iPhone und das Spekulationsobjekt iPad mini vorstellt.

Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Apple könnte das nächste iPhone laut amerikanischen Medienberichten am 12. September vorstellen. Die Finanznachrichtenagentur "Bloomberg" und die gut informierten Branchen-Blogs "All Things D", "The Verge" und "The Loop" berichteten in der Nacht zum Dienstag, dass Apple für diesen Tag eine Produktpräsentation plane. Zuvor hatte das weniger bekannte Blog "iMore" berichtet, dass Apple am 12. September ein neues iPhone und eine kleinere Version des iPad-Tablets zeigen wolle. Die Geräte sollen demnach ab 21. September verfügbar sein.

Fotos von iPhone-Prototypen

Ein neues iPhone-Modell - vermutlich unter dem Namen iPhone 5 - wird bereits seit langem für den Herbst erwartet. Es würde dem Produktzyklus von Apple entsprechen, das Handy nach einem Jahr zu erneuern. Im vergangenen Quartal sackten schon die Verkäufe des aktuellen iPhone 4S ab, weil viele Kunden lieber das nächste Modell abwarten wollten. Bisherigen Spekulationen zufolge soll das neue iPhone unter anderem einen größeren Bildschirm und schnelleren LTE-Datenfunk bekommen. Apple steht unter verstärktem Innovationsdruck, seit Samsung sein Top-Modell Galaxy S3 auf den Markt gebracht hat.

In den vergangenen Wochen tauchten im Internet verstärkt angebliche Bilder vom Gehäuse des nächsten iPhone auf. Demnach behält es weitgehend das bisherige Design, aber die Rückseite soll größtenteils aus Metall sein. Auch wurde den Bildern zufolge der Ohrhörer-Eingang nach unten verlegt und es kommt ein kleinerer Dock-Anschluss zum Einsatz. Die Bilder könnten aber auch Fälschungen sein oder einen der vielen Protypen zeigen, die Apple testet, aber dann verwirft. Auch vor dem Start vorheriger iPhone-Modelle hatte es immer wieder falsche Bilder gegeben.

Wenn die aktuellen Medienberichte stimmen, würde Apple mit den neuen Geräten in mindestens zwei Punkten mit Ansichten seines legendären Gründers und Chefs Steve Jobs brechen. Zum einen hielt der im vergangenen Herbst gestorbene Jobs eisern an der iPhone-Bildschirmgröße von 3,5 Zoll (8,9 Zentimeter) fest, während Konkurrenten Geräte mit zum Teil deutlich größeren Displays bauten. Zum anderen stempelte Jobs die kleineren Tablet-Computer einmal berühmterweise als "Totgeburten" ab, weil ihre Bildschirme kein angemessenes Nutzererlebnis böten.

Der Wettbewerb könnte Apple nun jedoch zwingen, die alten Positionen zu überdenken. Bei den Smartphones ist vor allem Samsung mit seinen großen Bildschirmen sehr erfolgreich, die die iPhones relativ klein wirken lassen. Und bei den Tablet-Computern hält Apple mit seinem iPad zwar weiter klar die Spitzenposition. Doch Geräte wie Amazons Kindle Fire oder das neue Google Nexus 7 haben eine neue Kategorie kleinerer und vor allem deutlich günstigerer Tablets etabliert, die Apple nicht der Konkurrenz überlassen will. Daher wurde bereits seit einigen Monaten über die Tests eines "iPad mini" berichtet.

(Saskia Brintrup)

Quelle: DPA

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