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Handy an Bord - EU schafft Rahmenbedingungen

Die EU-Kommission arbeitet nach nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" an einheitlichen Rahmenbedingungen für die Handynutzung an Bord von Flugzeugen. EU-Kommissarin Reding warnt vor zu teuren Preisen.

SMS© TristanBM / Fotolia.com
Die EU-Kommission arbeitet nach nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" an einheitlichen Rahmenbedingungen für die Handynutzung an Bord von Flugzeugen. Schon am Montag sollen die Maßnahmen im Detail vorgestellt werden.

Einheitliche Standards

Nach Vorstellungen der EU sollen Gespräche, SMS und Datendienste ab einer Flughöhe von 3.000 Metern möglich sein, auch auf grenzüberschreitenden Strecken. Jets müssen hierfür mit eigenen GSM-Empfängern ausgerüstet werden, um die Sendeleistung der Handys möglichst gering zu halten. Die Kommunikation mit dem Erdboden findet dann per Satellit statt.

Die Gebühren soll der jeweilige Mobilfunkanbieter bestimmen, denn die fliegenden Mini-Handymasten fallen nicht unter die europäische Roaming-Verordnung. EU-Medienkommissarin Viviane Reding warnte vor überhöhten Gebühren: "Wenn Fluggäste plötzlich schockierend hohe Telefonrechnungen bekommen, dann wird dieser Service nicht abheben."

Lufthansa und Air Berlin winken ab

Die größten deutschen Fluggesellschaften Lufthansa und Air Berlin lehnen das Handytelefonieren im Flugzeug jedoch im Interesse der Ruhe an Bord ab.

(Hayo Lücke)

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