News

Gratis-Musik: simfy drosselt Free-Zugang herunter

Ab dem 2. Mai können Nutzer von "simfy Free" nur noch in den ersten zwei Monaten komplette Titel abspielen. Nach acht Wochen Mitgliedschaft ist nur noch 30-sekündiges Anspielen möglich.

Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Auf dem Markt der Streaming-Anbieter hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan. Rund zehn Streaming-Dienste buhlen um die Gunst der musikalisch interessierten Kundschaft – und unterscheiden sich dabei nur wenig. Im Großen und Ganzen können die Nutzer jeweils zwischen einem reinen Webzugang für rund 5 Euro pro Monat und einem zusätzlichen Zugriff via App sowie offline für etwa 10 Euro wählen. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel: Beim Kölner Anbieter simfy und Spotify, erst im März in Deutschland gestartet, ist auch kostenloses Musikhören möglich. Simfy schränkt seinen Zugang nun aber weiter ein.

Nach zwei Monaten nur noch Anspielen möglich

Wie der Streaming-Service im firmeneigenen Weblog mitteilt, ergeben sich zum 2. Mai Änderungen, die den kostenlosen Account betreffen. Können neue Gratis-Nutzer derzeit zwei Monate lang 20 Stunden Musik pro Monat abspielen und im Anschluss daran noch 5 Stunden monatlich dem Musik-Streaming lauschen, ist simfy free künftig nach den ersten zwei Monaten nur noch sehr eingeschränkt nutzbar. Titel können dann nur noch für 30 Sekunden angespielt werden. Innerhalb der ersten acht Wochen bleibt jedoch alles beim alten. Für simfy dürfte es jetzt schwieriger werden, neben Spotify zu bestehen. Der Konkurrent bietet Nutzern eines Gratis-Accounts (noch) sechs Monate lang unbeschränkte Musikwiedergabe und reduziert die maximale Nutzungsdauer danach auf zehn Stunden pro Monat. Allerdings ist eine Anmeldung nur noch mit einem Facebook-Konto möglich.

Die Free-Accounts von simfy werden mit Werbeeinblendungen finanziert. Wer uneingeschränkt Musik hören und auf Werbung verzichten möchte, erhält den vollen Premium-Zugang auf die 16 Millionen Titel für 4,99 Euro pro Monat. Für 9,99 Euro monatlich ist simfy auch per App auf dem iPhone, iPad, Android-Geräten und einem BlackBerry nutzbar. Weitere Streaming-Anbieter haben wir auf unser Seite zum Thema Musik Flatrate aufgelistet.

(Saskia Brintrup)

Kommentieren Community
Weitere Infos zum Thema
Zum Seitenanfang