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Google zieht bei iGoogle und Chatback den Stecker

Erneut hat Google eine Liste von Diensten veröffentlicht, die eingestellt werden sollen. Auch diesmal müssen dabei bekannte Namen weichen - etwa Chatback und iGoogle. Zudem entzieht Google dem sterbenden Mobil-OS Symbian den letzten Funken an Unterstützung.

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Mit schöner Regelmäßigkeit entrümpelt Google seinen digitalen Speicher und zieht bei Diensten den Stecker, die aus Sicht des Internetkonzerns obsolet geworden sind. In einer neuen Putzrunde müssen dabei auch prominente Angebote weichen – etwa die personalisierte Startseite iGoogle oder das einst für die Einbettung in Websites entwickelte Google-Talk-Widget Chatback.

iGoogle nur noch bis November 2013 verfügbar

Als Ersatz für letzteres empfiehlt Google ab sofort die Nutzung der Meebo Bar - einer Leiste, mit der sich ebenfalls Chat-Funktionen einbinden lassen. Bevor bei iGoogle die Lichter ausgehen, dauert es allerdings noch etwas: Erst am 1. November 2013 soll hier Schluss sein.

Das Schicksal von Google Video ist hingegen längst besiegelt. Bereits seit Mai 2009 lassen sich keine neuen Filme mehr auf die Plattform laden, das vorhandene Material will Google in den kommenden Wochen zu YouTube überführen. Sämtliche Videos werden dabei automatisch als privat gekennzeichnet und sind nicht öffentlich einsehbar. Wer die Migration eigener Inhalte verhindern will, hat noch bis zum 20. August die Möglichkeit, diese über die Status-Seite von Google Video zu entfernen. Auch ein Download der Videos ist in diesem Zeitraum noch möglich. Weitere Hinweise stehen im YouTube Blog zur Verfügung.

Für Unternehmen von Interesse ist die Einstellung der Business-Suchlösung Google Mini zum Monatsende. Vorhandene Verträge bleiben aber bestehen. Gleiches gilt für den technischen Kundendienst. Weitere Details will Google allen betroffenen Kunden in Kürze mitteilen. Keine Gnade kennt der Suchmaschinenriese auch bei seiner Such-App für das sterbende Mobil-Betriebssystem Symbian. Diese steht ebenfalls auf der Abschussliste – ein konkretes Auslaufdatum gibt es aber noch nicht. Nutzern wird jedoch schon einmal ersatzweise geraten, google.de als Startseite oder Lesezeichen zu speichern.

(Christian Wolf)

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