Einigung mit britischer Steuerbehörde

Google zahlt in Großbritannien Steuern in Höhe von 172 Millionen Euro nach

Der US-Internetkonzern Google hat sich mit der britischen Steuerbehörde für die Jahre ab 2005 auf eine Steuernachzahlung in Höhe von 172 Millionen Euro geeinigt. Künftig werde Google zudem auch Steuern auf seine Umsätze und nicht nur auf Gewinne zahlen.

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London - Google zahlt in Großbritannien Steuern von 130 Millionen Pfund (172 Millionen Euro) nach und wird dort künftig höhere Abgaben leisten. Das sieht eine Einigung mit der britischen Steuerbehörde vor, wie der Internet-Konzern am Samstag mitteilte. Kern der Änderung ist, dass Google in Großbritannien künftig auch Steuern auf Umsätze mit seinen Werbekunden zahlen wird und nicht nur auf erzielte Profite. Die Nachzahlung ist für die Jahre ab 2005.

Auch andere internationale Konzerne sollen mehr Steuern zahlen

Der britische Finanzminister George Osborne schrieb bei Twitter, er erwarte jetzt ein ähnliches Vorgehen auch von anderen Unternehmen. Google und mehrere andere internationale Konzerne standen in Großbritannien wegen der Höhe der gezahlten Steuern bei einem Milliardengeschäft schon länger unter massiver Kritik. Die Steuerbehörde untersuchte die Geschäfts des Unternehmens. Dabei ging es auch um die Versteuerung in Irland, wo auch Apple einen großen Teil seiner Gewinne verbucht.

Jörg Schamberg / Quelle: DPA

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