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Google Wallet: Cloud speichert Kreditkartendaten

Google hat seinen Handy-Bezahldienst Google Wallet in den USA erweitert. Das Handy-Portemonnaie unterstützt nun die Kreditkarten aller großen Anbieter, Kreditkarteninformationen werden zudem in der Cloud statt auf dem Smartphone gespeichert.

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Google baut sein Handy-Portemonnaie zehn Monate nach dem Start massiv aus. Die neue Version des Google Wallet unterstütze alle Karten von Visa, Mastercard, American Express und Discover, kündigte der Internet-Konzern in einem Blogeintrag an.

Handy-Portemonnaie per Internet sperren

Die Karteninformationen werden zudem künftig zentral auf Google-Servern statt im Mobiltelefon gespeichert. Mit dem Cloud-Ansatz kann das digitale Portemonnaie jetzt auch per Internet gesperrt werden. Auf dem Smartphone wird lediglich eine virtuelle Kreditkartennummer gespeichert, die für Zahlungen an den Kassenterminals benötigt wird. Der Google-Dienst wurde bislang nur in den USA eingeführt. In den Vereinigten Staaten lässt sich mit dem Smartphone per Google Wallet inzwischen an mehr als 200.000 Verkaufsstellen bezahlen.

In der ersten Version war Google Wallet lediglich auf wenigen Smartphone-Modellen bestimmter Mobilfunk-Anbieter verfügbar. Die Reichweite wurde dann schrittweise ausgebaut, inzwischen bekommen immer mehr Smartphones einen NFC-Funkchip für mobile Bezahlsysteme.

(Jörg Schamberg)

Quelle: DPA

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