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Google-Tablet Nexus 10 kommt mit Android 4.2

Die Präsentation war vom Winde verweht. Dennoch hat Google das Nexus 10 vorgestellt - Hurricane "Sandy" zum Trotz. Das neue Tablet hat ein Display mit Bestauflösung und Android 4.2 unter der Haube - ein Update mit altem Namen und vielen neuen Funktionen.

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Die Konkurrenz bei den Tablet-Computern wird im Weihnachtsgeschäft weiter angeheizt: Eine Woche nachdem Apple sein iPad mini präsentierte, stellt die Android-Firma Google ein 10-Zoll-Gerät mit der bislang höchsten Auflösung vor.

Google-Durchmarsch mit Nexus 10 und Nexus 4

Mit der Ankündigung eines neuen Tablet-Computers zu Kampfpreisen verschärft Google den Wettbewerb mit iPad-Platzhirsch Apple. Vier Monate nach der Vorstellung des handlichen Nexus 7 präsentierte das Unternehmen am Montag ein größeres Gerät, das Nexus 10. Außerdem stellte Google ein neues Smartphone vor, das Nexus 4.

Das zusammen mit Samsung hergestellte Nexus 10 habe einen 10-Zoll-Bildschirm (25,4 Zentimeter) mit der bislang höchsten Auflösung auf dem Markt, sagte Google-Manager Robert Hamilton in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Die von ihm genannten Pixelmaße von 2.560 mal 1.600 liegen über denen des aktuellen iPad (2.048 mal 1.536 Pixel). Die große Präsentation der Geräte auf einer Veranstaltung in New York musste wegen des Wirbelsturms "Sandy" abgesagt werden.

Im Innern arbeitet offenbar ein ARM Dual-Core Prozessor, getaktet mit 1,7 Gigahertz. Mit an Bord sollen eine 5,0 Megapixel Kamera und eine Webcam sowie WLAN und GPS sein. Bluetooth 3.0, Micro-USB und Micro-HDMI sollen für Austausch mit anderen Geräten sorgen. Der Tablet-Computer soll am 13. November zu einem Preis ab 399 Euro bei einem 16 Gigabit-Speicher sowie 499 Euro bei 32 Gigabit Kapazität in den Handel kommen. Das ist soviel, wie Apple derzeit für sein eineinhalb Jahre altes iPad 2 haben will.

Android 4.2 - alter Name, neue Features

Das Nexus 10 ist das erste Gerät mit der neuen Android-Version 4.2. Diese Weiterentwicklung des Systems 4.1 ("Jelly Bean") unterstütze die Anmeldung von mehreren Nutzern mit einem jeweils eigenen Google-Account, sagte Hamilton. Außerdem seien die virtuelle Tastatur und die Kamera-Bedienung verbessert worden.

Das Smartphone Nexus 4 wurde zusammen mit dem Hersteller LG entwickelt und wird ebenfalls am 13. November mit Android 4.2 eingeführt. Zu den Neuerungen gehört die vereinfachte Erstellung von Panoramafotos durch Photo Sphere. Das 4,7-Zoll-Display liefert eine Auflösung von 1.280 x 768 Pixeln. Im Innern werkelt ein Quadcore-Prozessor, dem 2 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Der Preis ist überraschend günstig: Mit 16 Gigabyte Speicher soll Nexus 4 349 Euro kosten, die Version mit 8 Gigabyte liegt bei 299 Euro laut Google Play Store. Aktualisiert und teilweise mit neuen Funktionen ausgestattet wurden die Modellvarianten der kleineren Tablet-Computer Nexus 7 (ab 199 Euro).

Google-Manager Sami Valkonen kündigte an, dass der Online-Shop Google Play im November auch in Deutschland um ein Musikangebot erweitert werde. Dort gekaufte Musikstücke werden in der Cloud gespeichert, also auf Servern von Google. Bis zu 20.000 Titel aus der persönlichen Musiksammlung zu Google hochgeladen und dann von beliebigen Geräten aus dem Web "gestreamt", also direkt über das Internet abgespielt werden.

"Scan and Watch" erfreut Musikfans

Als einen kostenlosen Dienst bietet Google "Scan and Match" an - die Musik von Nutzern wird mit den Millionen Songs auf den Servern abgeglichen und die vorhandenen müssen dann nicht mehr hochgeladen werden. Einen solchen Service bot zunächst nur Apple in seinem Cloud-Musikdienst an - aber für 25 Euro bzw. Dollar pro Jahr.

Der Wettbewerb bei den mobilen Geräten hat mit der Einführung von Windows 8 eine zusätzliche Dynamik bekommen. Microsoft will mit dem neuen System, das am Montag auch in der mobilen Variante Windows Phone 8 vorgestellt werden sollte, seine bislang geringen Marktanteile bei Smartphones und Tablet-Computern ausweiten.





Photosphere ermöglicht Panorama-Aufnahmen, wie dieses Video demonstriert. Quelle: Youtube

(Dorothee Monreal)

Quelle: DPA

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  • Gigabit Zuletzt kommentiert von Bash am 30.10.2012 um 22:22 Uhr
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