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GMX und Web.de: Facebook-Zugang per OpenID

Mit einem einfachen Klick auf den Facebook-Button im Navigator der beiden Mailanbieter wird der direkte Zugang zum eigenen Facebook-Profil ermöglicht. Die Eingabe der Zugangsdaten ist nicht mehr notwendig.

Facebook © Facebook
Der Boom der sozialen Netzwerke ist auch anderen IT-Unternehmen nicht entgangen. GMX und Web.de, zwei zum United Internet-Konzern gehörende Anbieter von E-Mail-Diensten, bemühen sich um eine Integration beliebter Netzwerke in ihre eigene Plattform. Zur CeBIT hatten beide Unternehmen ein "Navigator" getauftes Feature als Internetzentrale für ihre Kunden eingeführt. Facebook ist seit dem Frühling dort als spezieller Button verlinkt, die Zusammenarbeit mit dem US-Netzwerk wird nun ausgeweitet.

Direktzugriff auf Facebook

Ab sofort ist das eigene Facebook-Profil mit nur einem Klick auf das entsprechende-Symbol in der Navigator-Leiste ohne erneute Registrierung oder Anmeldung mit Nutzernamen und Passwort abrufbar. Beim ersten Aufruf von Facebook über den Navigator wird das Web.de- oder GMX-Konto mit Facebook verknüpft. Auf Wunsch lässt sich die Verknüpfung wieder aufheben. Genutzt wird für diese Direktverbindung die sogenannte OpenID-Technologie, die Web.de und GMX erstmals mit dem Partner Facebook einsetzen.

Weitere Kooperationen sind potentiell denkbar, derzeit aber noch nicht geplant, wie GMX-Sprecher Holger Neumann gegenüber unserer Redaktion erklärte. "Für uns war es wichtig, OpenID mit einem großen Launch-Partner einzuführen. Das ist uns durch die Kooperation mit Facebook als weltweit größte soziale Plattform gelungen", sagt Web.de Geschäftsführer Jan Oetjen. Web.de und GMX sollen zur Internetzentrale werden

Seit der Einführung der Navigatorleiste im Frühjahr bieten beide E-Mail-Dienste zudem Login-Widgets für zahlreiche registrierungspflichtige soziale Netzwerke, Shops und sonstige Internetdienste. Die Internet-Surfer speichern die Zugangsdaten für diese Anbieter zentral bei Web.de oder GMX. Der Navigator sei von den Kunden gut angenommen worden, so GMX-Sprecher Neumann. Statt über mehrere Zugänge auf die jeweiligen Internetseiten zu gelangen, forcieren die beiden E-Mail-Provider den zentralen Zugang über ihre Plattform.

(Jörg Schamberg)

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