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Gamescom: 275.000 Besucher - Chaos blieb aus

Besucheransturm auf Rekordniveau trotz der Hitze: Über 275.000 Besucher kamen zur Gamescom nach Köln. Chaos blieb wegen verbesserter Organisation und der Öffnung einer zusätzlichen Messehalle aus.

Datenverkehr© Julien Eichinger / Fotolia.com

Trotz der Hitze strömten viele Fans von Computerspielen in die Messehallen zur Gamescom. Chaos beim Einlass wie im vergangenen Jahr blieb in den letzten Tagen in Köln aus. Obwohl mit über 275.000 Besuchern so viele kamen wie noch nie.

Neues Einlass-System & zusätzliche Halle

Die Gamescom ist am Sonntag mit einer Beteiligung auf Rekordniveau zu Ende gegangen. Wie im Vorjahr seien "mehr als 275.000" Gäste zur Comuterspielemesse in Köln gekommen, teilte die Koelnmesse mit. 24.500 davon waren Fachbesucher. Die Gamescom habe bei ihrer vierten Auflage erneut ihre "internationale Strahlkraft in Sachen Business und Entertainment unter Beweis gestellt", erklärte Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse.

Während es im Vorjahr angesichts des großen Besucherandrangs am Messe-Samstag zu Problemen gekommen war, verlief der bislang besucherstärkste Tag dieses Mal reibungslos. Das habe an einem neuen Einlass-System und der Öffnung einer zusätzlichen Messehalle gelegen, sagte der Veranstalter. Zudem habe sich der Besuch mehr über die einzelnen Tage verteilt. 2011 musste der Einlass am Samstag zeitweise gestoppt werden.

Eigener Messebereich für mobile Spiele

Die Gamescom ist die größte Computerspielemesse in Europa. Der Handel sieht sie als wichtigen Indikator dafür, was im wichtigen Weihnachtsgeschäft bei den Verbrauchern Erfolg haben könnte. Lange Schlangen bildeten sich bei Spielen wie "Assassin's Creed 3", "Call of Duty: Black Ops 2" oder "Fifa 13", deren Entwicklung viele Millionen von Euro kostet. Die Messe setzte einen Schwerpunkt bei den boomenden Smartphones und Tablet-Computern und widmete den mobilen Spielen erstmals einen eigenen Bereich auf der Messe.

(Jörg Schamberg)

Quelle: DPA

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