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Fujitsu: Entspiegeltes Ultrabook mit UMTS und LTE

An den Fujitsu-Ständen lassen sich in Hannover verschiedene Neuheiten entdecken – zum Beispiel ein 13,3-Zoll-Ultrabook mit entspiegeltem Display und ein größeres Business-Ultrabook, das auf Wunsch auch mit LTE beziehungsweise 3G-Modul zu haben ist.

CeBIT© CeBIT

Fujitsu betreibt auf der CeBIT in Hannover gleich mehrere Stände in verschiedenen Hallen. Unter den zahlreichen Geräten tummeln sich auch zwei Ultrabooks – ein Modell für Endkunden beziehungsweise den Consumer-Bereich und ein Ultrabook für Business-Nutzer mit zusätzlichen Sicherheitsfunktionen. Auch neue Lifebooks gibt es zu sehen.

13,3-Zoll-Ultrabooks für Privatnutzer oder Business-Kunden

Das kleinere Ultrabook ist mit einem entspiegelten 13,3-Zoll-Display mit 1.366x768 Bildpunkten ausgestattet und mit bis zu 8 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher sowie Festplatte oder SSD erhältlich, sobald es lieferbar ist. Der Marktstart soll im Mai erfolgen. Zwei USB-3.0-Ports und einen Kartenleser hat der japanische Hersteller integriert, Bluetooth ist auch eingebaut. In der gleichen Größenklasse plant Fujitsu noch eine Business-Version des Ultrabooks. Produktnamen wollte der Hersteller auf Nachfrage unserer Redaktion noch nicht verraten.

14-Zoll-Modell mit extradünnem Rahmen

Auch im 14-Zoll-Bereich wird Fujitsu ein Ultrabook anbieten. Das Notebook richtet sich an Geschäftskunden und liefert ebenfalls einen matten Bildschirm. Allerdings ist die Auflösung höher (Full HD) und der Rahmen um das Display herum umso schmaler: Display und Gehäuserand trennen bei dem ausgestellten Muster nur wenige Millimeter. Der finale Laptop, der im Juni/Juli auf den Markt kommt, wird 1,4 Kilogramm (kg) wiegen und 16 Millimeter dünn sein, wie uns ein Sprecher von Fujitsu erklärte. Das Gehäuse besteht aus Magnesium und wird in den Farben Rot und Silber angeboten werden. Im Innern werkelt ein stromsparender Intel ULV Prozessor bis hin zum Modell Core i5, Speicherplatz steuert eine leichte SSD bei. Die maximale Arbeitsspeichermenge liegt bei 8 GB.

Regulär ist der Laptop mit einem WLAN-Modul ausgerüstet, auf Wunsch kommt mobiles Internet via UMTS oder LTE hinzu. An Anschlüssen hat das Ultrabook unter anderem zweimal USB 3.0, HDMI und einen Kartenleser zu bieten. Was aus Platzgründen weichen musste, ist ein Ethernet-Port in Standardgröße. Integriert ist eine verkleinerte Version; Adapter sind separat erhältlich. Alternativ können die Kunden auf eine optionale Docking-Station ausweichen, die weitere Schnittstellen wie einen DisplayPort hinzugefügt. Zunächst wird nur eine kabelgebundene Docking-Station verfügbar sein, im Herbst will Fujitsu auch eine kabellose Version anbieten. Einen genauen Marktpreis für das 14-Zoll-Ultrabook nannte der Anbieter noch nicht, unter 1.000 Euro soll es aber nicht zu haben sein – dann inklusive Windows 7 Professional.

Jenseits der Ultrabook-Kategorie zeigt Fujitsu an seinen Ständen weitere Business-Laptops mit zusätzlicher Scroll-Fläche sowie Lifebook-Modelle für Endkunden wie das NH532 und das NH552. Das Lifebook NH532 versammelt ein 17,3-Zoll-Display mit HD+- oder Full-HD-Auflösung, eine Nvidia GeForce GT 640M Grafikkarte sowie auf Wunsch ein UMTS-Modul. In der 15,6-Zoll-Klasse angesiedelt ist das 2,2 kg schwere Lifebook AH552 im roten oder schwarzen Gehäuse mit Alu-Deckel. Beide Serien sollen im Mai verfügbar sein und mit Intel Sandy Bridge Prozessoren rechnen.

(Saskia Brintrup)

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