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EWE TEL: Breitbandversorgung "enorm verbessert"

Der Oldenburger Telekommunikationsanbieter EWE TEL hat eine positive Bilanz für den Breitbandausbau im Nordwesten Deutschlands gezogen. Seit 2009 wurden 1.900 Verteilerschränke errichtet und 3.000 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Der Ausbau geht auch 2012 weiter.

Notebook© Roman Hense / Fotolia.com

Der Breitbandausbau im Nordwesten Deutschlands kommt voran. Am Mittwoch hatte zunächst der Hannoveraner DSL-Anbieter htp den VDSL-Ausbau weiterer weißer Flecken in Niedersachsen bekanntgegeben. Htp gehört seit 2004 zur Telekommunikationsgruppe des EWE-Konzerns. Auch der ebenfalls zur EWE-Gruppe zählende regionale Telekommunikationsanbieter EWE TEL mit Sitz in Oldenburg kann Erfolge beim Breitbandausbau vorweisen. EWE TEL zog am Mittwoch auf einer Pressekonferenz des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums in Hannover Bilanz des bisherigen Breitbandausbaus im Zeitraum von 2009 bis 2011. Laut Dirk Brameier, technischer Geschäftsführer bei EWE TEL, sei es gelungen, "einen Großteil der unterversorgten weißen Flecken im Nordwesten mit moderner Technologie" zu erschließen.

1.900 neue Verteilerschränke

Insgesamt hat EWE TEL seit 2009 rund 1.900 moderne Verteilerschränke aufgestellt. Darüber lassen sich technisch potentiell 180.000 Haushalte mit schnellem Internet per VDSL mit Bandbreiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) versorgen. Rund 24.000 Kunden gehen aktuell per VDSL von EWE TEL ins Netz. Auch rund 60.000 FTTH-Anschlüsse mit Glasfaser bis ins Haus hat das Unternehmen bereits eingerichtet. Die Highspeed-Internetanschlüsse würden derzeit aktiv von mehreren Tausend Kunden genutzt. Das konzerneigene Breitbandnetz wurde bislang um 3.000 Kilometer Glasfaserkabel erweitert.

Ausgebaut wurden einzelne Regionen in den Landkreisen Osnabrück, Emsland, Leer, Ammerland, Aurich, Wittmund, Friesland, Wesermarsch, Cuxhaven, Rotenburg (Wümme), Cloppenburg, Vechta, Grafschaft Bentheim, Oldenburg, Osterholz, sowie die Gemeinden Stuhr u. Weihe, Harsefeld, Bruchhausen-Vilsen und Harburg. Der Breitbandausbau soll damit noch lange nicht beendet sein. Alleine in diesem Jahr plant EWE TEL die Errichtung von mindestens 500 weiteren Verteilerpunkten.

EWE investierte 80 Millionen Euro in den Breitbandausbau

Beim Ausbau in bislang noch nicht erschlossenen Gebieten setzt das Unternehmen auch auf die Mitwirkung von Verbrauchern. Der Ausbau erfolge bedarfsgesteuert und richte sich nach dem verbindlichen Kundeninteresse vor Ort. "Wir stehen in mehreren Landkreisen in den Startlöchern, um weitere 500 Knotenpunkte zu erschließen. Dafür suchen wir Breitbandpioniere, die sich mit ihrer Stimme aktiv für schnelles Internet an ihrem Wohnort einsetzen", erläutert EWE TEL-Manager Brameier. Interessenten könnten sich unter www.ewe.de/breitband registrieren.

Die EWE-Gruppe hat nach eigenen Angaben bislang rund 80 Millionen Euro in den Breitbandausbau investiert, ein Teil davon entfiel auf öffentliche Fördermittel wie Gelder aus dem Konjunkturprogramm II der Bundesregierung.

(Jörg Schamberg)

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