News

Eee PC-Klasse: Günstig-Notebook mit Virenschutz

InkMedia hat ein Notebook vorgestellt, das weniger als 300 US-Dollar kosten soll. Eine Besonderheit: Der Speicher ist schreibgeschützt und soll so vor Viren, Würmern und Co. schützen.

Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com
Er ist klein, weiß und kostet weniger als 300 US-Dollar – dies trifft nicht nur auf den Eee PC von Asus zu. Der kanadische Hersteller InkMedia hat ein ähnliches Mini-Notebook vorgestellt, das zudem Viren und Würmern trotzen soll.

Speicher nur lesbar

Ein Ziel von InkMedia ist es, den Wartungsbedarf zu minimieren, um die Kosten für den Kunden niedrig zu halten. Daher sind das Betriebssystem und die umfangreiche Open Source Software-Palette fest in die Hardware integriert: Der zwei Gigabyte große Flashspeicher ist schreibgeschützt und verhindert so, dass Daten oder Schadcode im System gespeichert werden können. Wer Musik oder Dateien sichern möchte, muss daher auf externe Medien zurückgreifen. Hierzu stehen zwei SD-Karten-Slots, vier USB-2.0-Anschlüsse sowie ein USB-1.1-Ausgang für Speichersticks oder andere Geräte bereit, was für einen Laptop dieser Größenordnung außergewöhnlich viel ist.

Mit VIA-Prozessor

Der Rechner verfügt über ein 8,6 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 800x600 Pixel. InkMedia erwähnt zwar kein entsprechendes Feature, dennoch lässt sich den Produktfotos entnehmen, dass das Display offenbar abgenommen werden kann. Hierfür sprechen auch die Tasten ober- und unterhalb des Bildschirms. Das Notebook basiert auf einem stromsparenden VIA C7-M Prozessor, wobei InkMedia keine Taktfrequenz angegeben hat. Darüber hinaus sind 512 Megabyte Arbeitsspeicher, eine Ethernet-Netzwerkkarte sowie WLAN nach den Funkstandards 802.11 a/b/g mit an Bord. Der Akku soll fernab der Steckdose fünf bis acht Stunden durchhalten.

InkMedia will das Notebook für unter 300 US-Dollar auf den Markt bringen, einen Erscheinungstermin nannte der Hersteller noch nicht. Wer möchte, kann den kleinen Rechner mit bis zu sieben verschiedenen Sprachpaketen liefern lassen.

(Saskia Brintrup)

Kommentieren Community

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!



Zum Seitenanfang